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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Das sogenannte „Facebook-Gesetz“ ist in Kraft getreten, Deutsche wünschen sich zusätzliche Services beim Online-Reifenhandel und Luxemburg startet einen staatlichen Online-Marktplatz.

Facebook auf dem Smartphone
© I AM NIKOM / Shutterstock.com

 

„Facebook-Gesetz“ ist in Kraft getreten

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), auch „Facebook-Gesetz“ genannt, ist am 1. Oktober in Kraft getreten. Das neue Gesetz soll Anbieter sozialer Netzwerke dazu verpflichten, „offenkundig strafbare Inhalte“ nach spätestens 24 Stunden zu löschen, sobald sie Kenntnis von den Inhalten haben. Diese Verpflichtung zur Löschung soll allerdings erst nach einer Übergangsphase von drei Monaten angewandt werden, heißt es bei Heise Online. Für die Prüfung weniger eindeutig rechtswidriger Inhalte haben die Betreiber nun sieben Tage Zeit. Sowohl die Plattformen als auch die Behörden sollen bereits personell aufgestockt haben: Das Bundesamt für Justiz habe bereits 50 Mitarbeiter dafür abgestellt. Auch Facebook baut ein eigenes Team seit August auf. Weisen die Plattformbetreiber systemische Mängel auf, die die Umsetzung des neuen Gesetzes verhindern, drohen bis zu 50 Millionen Euro Bußgeld.

Online-Reifenkauf: Deutsche wünschen sich Montageservice

Wer seine Autoreifen im Netz kauft, wünscht sich häufig auch zusätzliche Services. Das zeigt eine Umfrage von Ebay und Statista. Demnach sei es für mehr als jeden zweiten Deutschen (56 Prozent) wichtig, beim Online-Kauf von Reifen einen Montageservice bei einem lokalen Händler direkt mitbuchen zu können. Drei Viertel der Befragten könnten sich vorstellen, ihre Reifen künftig online zu kaufen, wenn ein solcher Service angeboten wird. Für einen ähnlich hohen Anteil sei es zudem wichtig, den Lieferort frei auswählen zu können. Ebay hat nun angekündigt, einen Montageservice beim Reifenkauf auf dem Marktplatz zubuchen zu können. Diesen Service realisiert das Unternehmen in Kooperation mit A.T.U.

Luxemburg startet staatlichen Online-Marktplatz

Luxemburg will einen nationalen Online-Marktplatz gründen, um auf das veränderte Kundenverhalten zu reagieren. Wie die luxemburgische Regierung erklärt, wolle man so Händler unterstützen, die noch keine Lösung im Online-Handel haben. Dafür wurde die Gründung der Interessengemeinschaft „Luxembourg for Shopping“ beschlossen, die für den Aufbau und die Verwaltung des Marktplatzes zuständig sein soll. Die Interessengemeinschaft soll zudem die Händler an die Nutzung des Marktplatzes heranführen und sie fördern.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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