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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Die DHL hat Händler über neue Versandbedingungen informiert, die EU-Kommission plant eine Reform der Verbraucherrechte und Netflix will 1,6 Milliarden für Eigenproduktionen einholen.

DHL Paketbote
© Hadrian / Shutterstock.com

Paketversand: DHL ändert die Versandbedingungen

Die Deutsche Post DHL hat Händler vor wenigen Tagen über Änderungen beim Paketversand informiert. So kommen wieder einmal Preisanpassungen auf einige Versender zu, wie unter anderem in der Facebook-Gruppe „Multichannel Rockstars“ diskutiert wird.  Wie DHL aktuell Geschäftskunden bereits mitteilt, werden ab 1. März 2018 Versandbedingungen national und international angepasst. Pakete mit einem Gewicht über 20 kg müssen künftig mit dem Aufdruck „Achtung! Schweres Paket“ oder einem roten Aufkleber „bis 31,5 kg“ versehen werden. Eine weitere Änderung wird es auch bei der Nachnahme geben: Die DHL wird das Nachnahmeentgelt und das Nachnahmeübermittlungsentgelt zu einem Preis von 5,60 Euro zusammenführen. Kunden können ihre Sendungen, die sie per Nachnahme bezahlen wollen, darüber hinaus nicht mehr an Packstationen liefern lassen.

EU-Kommission plant Reform der Verbraucherrechte

Wie die EU-Kommissarin der Justiz und Verbraucherschutz mitteilte, soll für 2018 eine Reform der Verbraucherrechte geplant sein. Damit soll die EU-Gesetzgebung effizienter und effektiver gestaltet werden. Es soll insbesondere zu einer Erweiterung der Unterlassungsklage-Richtlinie und einer Förderung der alternativen Streitbeilegung kommen. Beide Änderungen könnten demnach auch im Online-Handel Auswirkungen haben.

Netflix will 1,6 Milliarden US-Dollar einholen

Der Streaming-Dienst Netflix will seine Kunden weiter mit Eigenproduktionen versorgen. Die kosten allerdings viel Geld, weshalb sich das Unternehmen am Finanzmarkt neues Kapital besorgen wolle, wie Heise Online berichtet. Demnach wolle Netflix über Anleihen rund 1,6 Milliarden Dollar mit der Ausgabe von Schuldpapieren einholen. Weitere Details, etwa die Laufzeit und Verzinsung der Schuldpapiere, sollen später ausgehandelt werden. Netflix will das Geld in exklusive Produktionen investieren, behält sich offenbar aber auch die Option vor, es für Übernahmen auszugeben. Netflix hatte zuvor angekündigt, im kommenden Jahr sieben bis acht Milliarden Dollar für Eigenproduktionen ausgeben zu wollen.

Geschrieben von Redaktion
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KOMMENTARE  
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Dende
2017-10-25 21:31 | #3
Hallo Redaktion,

ich hab mir mal eure Forderungen unter dem Link angesehen und was soll ich sagen ... jo ... gut gewollt,schlech t gemacht. Ihr versteift euch zu sehr auf das Widerrufsrecht. Sicher habt Ihr mit den Punkten recht.
Rückversand in Originalverpack ung, Wertersatz und Prüfungsrechts vor Rückzahlung sind richtig und wichtig!
Ebenso die Sache mit dem pauschalen Abmahnungeb und so weiter.
Aber Ihr habt viel Potenzial verschenkt!
Zum einen hättet Ihr dafür sorgen müssen, dass das Prinzip wie bei der Störerhaftung, auch auf andere Abmahnungen Anwendungen finden, damit die Abmahnung wertlos wird oder alternativ eine Pflicht zu einer Benachrichtigun g vor der Abmahnung.
Ferner fehlt der wichtige Punkt, dass der Käufer die Transportgefahr tragen sollte.
Am besten Ihr lest euch mal die Kommentare von Fragaria durch. Händlerschutz ausbauen - Verbraucherschu tz abbauen! Waffengleichhei t!
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Redaktion
2017-10-25 13:36 | #2
Hallo Michael,

der Händlerbund hat am 29. September in einer Pressemeldung erklärt, wie er sich mit eigenen Vorschlägen an der geplanten Überarbeitung der Verbraucherrech terichtlinie (VRRL) der Europäischen Union beteiligt.

https://www.haendlerbund.de/de/news/presse/2502-forderungen-eu-kommission

Mit freundlichen Grüßen
die Redaktion
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Michael
2017-10-25 09:24 | #1
Die EU will die "Verbraucherrec hte" (eigentlich meint die EU natürlich "Betrügerrechte ) stärken. Was genau macht der Händlerbund für eine Lobby Arbeit, dass die Stärkung zu Gunsten der Händler ausfällt und nicht zu Gunsten der Betrüger?
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