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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Der Insolvenzantrag der Beate Uhse AG wurde genehmigt, die Deutsche Post DHL hat einen Paket-Rekord vor Weihnachten aufgestellt und Stylefruits wird abgeschaltet.

Michael Specht
© Beate Uhse AG

Beate Uhse: Vorläufige Eigenverwaltung genehmigt

Der Insolvenzantrag der Beate Uhse AG wurde vom Amtsgericht Flensburg akzeptiert, das Unternehmen darf sich vorläufig eigenverwalten. Rechtsanwalt Sven-Holger Undritz wurde Neuhandeln.de zufolge zum vorläufigen Sachverwalter berufen. Er soll nun verschiedene Möglichkeiten untersuchen, wie das Traditionsunternehmen erhalten werden kann. Die Beate Uhse AG hatte vergangene Woche Insolvenz beantragt und erklärt, sich eigenständig sanieren zu wollen (wir berichteten). Die Insolvenz betrifft nicht die Tochtergesellschaften der AG – also auch nicht den deutschen Online-Shop der Marke. Dieser wird von der Versa Distanzhandel GmbH betrieben. Michael Specht, Vorstandsvorsitzender der Beate Uhse AG, erklärte, dass man bereits „detaillierte Aktionspläne“ habe, die man nun im Insolvenzverfahren umsetzen wolle.

Paket-Rekord vor Weihnachten

Kurz vor dem Weihnachtsfest haben offenbar nochmal viele Menschen Geschenke im Netz gekauft, beziehungsweise Geschenke per Post verschickt. Die Deutsche Post hat dem Handelsblatt zufolge einen Paket-Rekord wenige Tage vor dem Fest vermeldet. Zehn Millionen Sendungen seien demnach am vergangenen Dienstag innerhalb von 24 Stunden abgegeben worden. Das seien doppelt so viele wie im Jahresdurchschnitt: Dieser liege bei 4,3 Millionen Paketen und Päckchen. Um den zusätzlichen Aufwand stemmen zu können, hat die DHL derzeit 10.000 Aushilfskräfte und 12.000 zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz.

Social Shopping-Plattform Stylefruits wird abgeschaltet

Schluss, Ende, vorbei: Am 28. Dezember wird der Social-Shopping-Plattform Stylefruits der Stecker gezogen. Das gibt die Plattform jetzt selber auf ihrer Seite bekannt: „Stylefruits wird am 28. Dezember offline gehen. Wir danken euch für euer Engagement in unserer Community!” ist da zu lesen. Erst im April letzten Jahres hat der Werbevermarkter Ströer das Unternehmen für 14 Millionen Euro übernommen, innerhalb von drei Jahren wollten man eine Earn-Out-Vereinbarung von rund 15 Millionen erreichen, wie auf  deutsche-startups.de zu lesen ist. Stylefruits vertreibt neben Mode auch Einrichtungsgegenstände auf seiner Seite.

Geschrieben von Redaktion
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