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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Es ist viel passiert in den vergangenen zwölf Monaten, doch welche Themen waren bei den Händlern die beliebtesten? Um das herauszufinden, gibt es hier die Liste unserer Top 10 Artikel. Wir wünschen viel Spaß beim Revue passieren lassen und freuen uns jetzt schon auf viele spannende Themen in 2018.

Top Ten 2017
© weedezign / shutterstock.com

1. Platz: Ebay kündigt Neuerungen an

Es dürfte wenig überraschend, dass sich ausgerechnet Ebay den ersten Platz schnappt. Im Frühjahr gab der Marktplatz umfangreiche Neuerungen bekannt, darunter befanden sich die Ankündigungen für ein neues Rabatt-System sowie ein neues Shop-Abonnement. Zusätzlich gab es auch Änderungen hinsichtlich der Gebühren, was nicht allen unseren Lesern gefiel. Ein Blick in die Kommentare dieses Artikels offenbaren, was die Händler von der damaligen Ankündigung hielten: „Eine Gebühr für eine Platform [sic] ist schon ok aber Abzocken geht mal garnicht“ oder auch „Wow, das ist wirklich frech“ war der Haupttenor vieler Aussagen.

Die vielen Reaktionen zur Gebührenänderung von Ebay haben uns dazu veranlasst, dieses Thema noch einmal aufzugreifen und die wichtigsten Fragen und Antworten in einem weiteren Artikel zusammenzufassen.

2. Platz: Amazon und Ebay werden zur Kasse gebeten

Im Mai dieses Jahres gab es von den hiesigen Finanzministern von Bund und Ländern die Aussage, dass die Marktplätze Ebay und Amazon künftig für alle auf ihren Seiten gemachten Umsätze Steuern zu zahlen haben. Dabei ging es speziell um die chinesischen Drittanbieter, welche auf den Plattformen zwar verkaufen, aber kaum die geforderten 19 Prozent Mehrwertsteuer an das Finanzamt abtreten. Der Plan sollte vorsehen, dass Ebay und Amazon künftig für diese Kosten aufkommen. Bislang konnte in diesem Punkt noch keine endgültige Entscheidung getroffen werden.

3. Platz: Das Frühjahrsupdate von Ebay

Wie jedes Jahr gab es auch 2017 wieder das altbekannte Frühjahrsupdate von Ebay. Dabei ging es im konkreten um einen kundenfreundlicheren Retourenprozess, die Nutzungsrechte der Bilder und natürlich das Verbot von Kontaktinformationen in den Produktbeschreibungen. Diese Änderung wurde für den September angekündigt und sorgte bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff. Im Dezember sind die angekündigten Änderungen der Ebay-Grundsätze zum Verbot der Kontaktinformationen in Artikelbeschreibungen in Kraft getreten. 

4. Platz: Amazon kann seine Händler nicht bezahlen

Erst vor wenigen Wochen herrschte bei den Amazon-Händlern große Aufregung, denn es gab Probleme mit der Auszahlung des Händlerguthabens. In mehreren Foren meldeten sich Händler zu Wort und klagten über technische Schwierigkeiten. Nachdem man sich bei Amazon lange in Schweigen hüllte, gab es dann doch eine Erklärung des Online-Riesen: Es sei bei der Überweisung zu einem „unerwarteten Fehler“ gekommen. In unsere Liste hat es der Artikel geschafft, in dem es darum ging, dass sich die Probleme auch eine Woche später noch immer nicht beheben ließen. Das ganze Ausmaß der Misere wurde in einer kleinen Blitzumfrage von uns deutlich: Insgesamt waren 96 Prozent der befragten Händler betroffen, die zusammengenommen auf unfassbare 10,6 Millionen Euro warteten.

5. Platz: Paydirekt und das verflixte erste Jahr

Dass sich unsere Leser auch für Themen neben Amazon und Ebay interessierten, zeigt unser Platz fünf. Im Januar warfen wir einen Blick auf Paydirekt und das erste Jahr des neuen Payment-Anbieters und es hat sich gezeigt: Aller Anfang ist schwer. Die von den deutschen Banken und Sparkassen ins Leben gerufene Bezahlmöglichkeit wollte es mit PayPal aufnehmen, versagte mit diesem Vorhaben im ersten Jahr aber kläglich. Zu wenig Händler setzten auf Paydirekt, welches nach einem Jahr rund 900.000 Kunden für sich gewinnen konnte. Zum Vergleich: PayPal hat in Deutschland etwa 17,2 Millionen Kunden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Payment-Anbieter einen neuen CEO bekommen hat. Ob der das Ruder noch rumreißen kann, wird sich in 2018 zeigen. 

6. Platz: Amazons Fake-Shop-Problem nimmt zu

Die Fake-Shops-Problematik auf Marktplätzen ist nicht neu. Im April hat das Thema aber einen neuen Höhepunkt erreicht, als sich Händler vermehrt über unehrliche Verkäufer beschwerten. Grund dafür war wohl eine neue Masche, welche sich viele Betrüger zunutze machten. Dabei wurden alte Verkäuferkonten mit bereits gesammelten Bewertungen gekapert und Waren wie Blu-Rays und DVDs zu Spottpreisen angeboten. Durch die Fake-Shops kamen nicht nur Kunden, sondern auch Händler zu Schaden: Wie uns ein Amazon-Verkäufer mitteilte, sei sein Umsatz um 80 Prozent eingebrochen. Bei den vielen extrem günstigen Produkten wurde sein Shop einfach nicht mehr gefunden. Wie so oft wurde auch in diesem Fall Amazon kritisiert, da der Versandhändler nicht rigoros genug gegen derartige Fake-Shops vorging, so zumindest der Vorwurf.

7. Platz: Ebay-Chef kündigt Veränderungen an

Veränderungen bei Ebay oder Amazon werden von den Online-Händlern immer mit Argusaugen beobachtet. So auch die Ankündigung von Ebay-Chef Devin Wenig, der sich in einem Interview zu drastischen Veränderungen auf dem Marktplatz äußerte. Diese Veränderungen sind, wie gewohnt, erst auf dem amerikanischen Markt geplant. Es bleibt also spannend, mit was uns Ebay im neuen Jahr alles überraschen wird.

8. Platz: Hacker-Angriff auf DHL und Hermes 

Händler und Kunden mussten Ende April viel Geduld mitbringen, als die beiden Websites von DHL und Hermes Hacker-Angriffen zum Opfer fielen. Es wurde von großflächigen Störungen berichtet, welche die Dienste der Versandunternehmen erheblich einschränkten. Grund dafür soll eine DDoS-Attacke gewesen sein, die nach der Nichteinhaltung einer Geldforderung ausgelöst wurde. Auch zwei Tage später kam es zu erneuten Ausfällen.

9. Platz: Studie zur DSGVO 

Im Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung umgesetzt, allerdings weisen viele Händler noch einige Wissenslücken dahingehend auf. Dies ging aus einer Händlerbund-Studie hervor und hat es ebenfalls in unsere Top 10 der beliebtesten Themen geschafft. Ein Drittel hat beispielsweise noch nie etwas von der neuen Verordnung gehört und nur drei Prozent der befragten Online-Händler fühlen sich für die Umsetzung tatsächlich sehr gut gewappnet. Es gibt also noch einiges zu tun für die Händler bis zum 25. Mai 2018.

10. Platz: Kundenbewertungen bei Ebay

Auch das leidige Thema der Kundenbewertungen wurde in diesem Jahr viel und häufig diskutiert. Was besonders oft auf Ebay kritisiert wird, konnte eine Langzeitstudie in Erfahrung bringen. Dabei brachten schlechter Service und unzureichende Qualität die User am häufigsten auf die Palme. Aber auch zu lange Lieferzeiten werden mit negativen Bewertungen quittiert. Was die Studie sonst noch zutage führte, kann an dieser Stelle noch einmal nachgelesen werden.

Geschrieben von Corinna Flemming
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