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In der heutigen Tageszusammenfassung geht es um Google, Mastercard, Facebook, das Attendorner Webkaufhaus und um Logistikzentren von Hermes und Amazon.

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© Anna Demianenko - Shutterstock.com

Google: Steuervermeidung in Milliardenhöhe

Wie die niederländische Handelskammer berechnet hat, soll Google im Jahr 2016 insgesamt 3,7 Milliarden US-Dollar Steuern vermieden haben. Die beiden Strategien, die die Suchmaschine bei der Steuervermeidung eingesetzt haben soll, nennen sich „Double Irish“ sowie „Double Sandwich“. Es wurden unter anderem Gelder von Google Irland in die Niederlande transferiert und von dort aus wiederum zu einem Briefkasten auf Bermuda. Google selbst betont jedoch, Steuern pünktlich zu zahlen und sich an bestehende Steuergesetze zu halten.

Mastercard: Start des Treue-Programms in Deutschland

Mastercard hat nun auch in Deutschland sein eigenes Treue-Programm an den Start gebracht, das sich „Priceless Specials“ nennt. Besitzer einer Mastercard können sich hierfür anmelden und erhalten daraufhin pro Bezahlvorgang je einen Punkt („Coin“). Die Coin-Gutschrift erfolgt unabhängig vom Kaufwert und an allen der weltweit 43,3 Millionen Akzeptanzstellen. Zu den teilnehmenden Händlern gehören unter anderem MyToys, Foodora sowie Flixbux.

Facebook: Advertising-Sparte wächst unaufhaltsam

Werbeanzeigen und alles, was dazugehört, spielen für Facebook eine immer größer werdende Rolle. Das verdeutlicht allein das Wachstum des Teams, das sich um diesen Bereich kümmert. Dieses nennt sich „Solutions-Engineering-Team“ und umfasst mittlerweile knapp 100 Entwickler, die Tools und Infrastrukturen in Zusammenarbeit mit den Werbetreibenden entwickeln. Zu den speziellen, großen Kunden gehören unter anderem die New York Times und Adobe.

Attendorner Webkaufhaus: Digitalisierungsprojekt wird fortgesetzt

Vor knapp zwei Jahren ist mit dem Attendorner Webkaufhaus eine weitere Plattform an den Start gegangen, die Einzelhändlern eine digitale Präsenz liefern soll – in dem Fall aus der Region Südwestfalen. Nun wurde bekannt gegeben, dass das Projekt auch in den kommenden 24 Monaten fortgesetzt werden soll, da es durchaus zufriedenstellend verläuft. Das Produktportfolio wurde von anfänglich 2.600 Artikeln auf mittlerweile über 700.000 erweitert und die angeschlossenen Händler sollen angeblich schwarze Zahlen schreiben.

Hermes & Amazon: Verkauf von Fulfillment-Zentren

Hermes hat zusammengenommen knapp 426.000 Quadratmeter Grundstücksfläche an den Investor Frasers Property Investments Europe verkauft. Die entsprechenden Objekte befinden sich unter anderem in Berlin, Hamburg sowie Mainz und sind allesamt an Hermes vermietet. Ähnlich verhält es sich mit Amazon, denn das Unternehmen hat fast eine Million Quadratmeter Logistikfläche an die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Investment-Firma Gulf Islamic Investments verkauft. Nähere Details kennt der Logistik Watchblog.

 

Geschrieben von Christian Laude
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