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Die Eintragung einer eigenen Marken kann sich lohnen. Doch dabei müssen Unternehmen auch einiges beachten. Was das ist, erklären wir hier.
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Markenrecht für Online-Händler – Der steinige (und doch lohnende) Weg zur eigenen Marke
| Kategorie: e-Commerce Tipps

Noch vor circa 10 oder 15 Jahren dürfte noch niemand etwas vom sogenannten „Influencer-Marketing“ gehört haben. Mittlerweile gehört es in der Online-Welt jedoch zum Alltag. Dabei nutzen YouTuber und Instagramer, Facebooker und Blogger aller Art ihre Reichweite und ihre Berühmtheit, um Werbung für bestimmte Produkte zu machen. Da die jeweiligen Unternehmen dadurch Aufmerksamkeit erhalten und die Verkäufe angekurbelt werden, zahlen sie natürlich eine Gegenleistung: Zum Beispiel Geld oder auch kostenlose Produkte.

So weit, so gut. Doch natürlich gibt es auch beim Thema der Influencer festgefahrene, förmlich in Stein gemeißelte Ansichten: Viele Blogger halten sich – auf Basis ihrer gigantischen Fan-Zahlen – für die Promis der modernen Welt. Sie haben schließlich einen nicht unerheblichen Einfluss auf junge Zuschauer; können über Trends und Hypes entscheiden und sind ein maßgebliches Element der modernen Popkultur.

Auf der anderen Seite finden sich Menschen, die das „Influencer-Dasein“ nicht als richtigen Job betrachten. Die die Arbeit hinter den Social-Media-Kampagnen nicht würdigen und den Bloggern stets ein überhöhtes Selbstwertgefühl und Geltungsbedürfnis bescheinigen. Sie halten die Blogger für Schmarotzer, die die Gratis-Mentalität der Gesellschaft auf die Spitze treiben und im schlimmsten Fall sogar mit Erpressung drohen.

In unserem Video der Woche wird deutlich, wie gravierend die Wahrnehmung solcher Influencer-Aktivitäten sein kann. Es zeigt die 22-Jährige Bloggerin Elle Darby, die mit ihrem Freund kurz vor dem Valentinstag einen Ausflug plante: Sie schrieb an ein Luxushotel in Dublin und zwar – ihrer Ansicht nach mit „nichts als die reinsten Absichten“. Diese sahen so aus, dass sie vorschlug, das Hotel zu bewerten. Im Gegenzug wollte sie den fünftägigen Aufenthalt gratis haben. Als der Hoteldirektor die – seiner Meinung nach dreiste und würdelose – Anfrage über die sozialen Medien veröffentlichte, ging für Elle Darby eine Welt unter.

Im Video macht sie deutlich, wie abscheulich sie die negative Reaktion des Hoteldirektors findet. Sie könne sich nicht erklären, warum dieser die Anfrage veröffentlicht und das Angebot abgelehnt hat. Schließlich habe sie nicht im geringsten etwas falsch gemacht. "Dass Ellen Darby naiv behauptet, nicht zu wissen, was sie falsch gemacht haben soll, lässt tief blicken", schreibt auch Meedia.de. Das Video zeigt auf kuriose und eindrückliche Weise, dass hier zwei Welten aufeinanderprallen, die sich nicht verstehen. Nicht mal im Ansatz…

 

 

 

Geschrieben von Tina Plewinski
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