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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Die britische Datenschutzbehörde will Facebook zur Höchststrafe verdonnern, Google ermöglicht die Abgabe von Bewertungen für Maps direkt in Android-Benachrichtigungen und die biometrische Authentifizierung beim Bezahlen wird beliebter.

Nahaufnahme Facebook-Logo mit Sicherheitsschloss
© TY Lim / Shutterstock.com

 

Datenschutz UK: Behörde will Höchststrafe gegen Facebook verhängen

Der Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytics scheint zumindest in Großbritannien ein Ende zu finden. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will die britische Datenschutzbehörde ICO Facebook mit einer Strafe von 500.000 Pfund (565.000 Euro) belegen – was tatsächlich der höchsten Strafzahlung entspricht, die die dortige Datenschutzbehörde verhängen kann. Grund für die Strafe ist zum einen der Verstoß von Facebook gegen das Gesetz, da das Netzwerk die Nutzerdaten nicht schützen konnte. Zum anderen hatte es Facebook nicht geschafft, transparent zu zeigen, wie die Daten abgeschöpft worden seien. Facebook will den Bericht der ICO nun prüfen und in Kürze darauf reagieren.

Google Maps Bewertungen jetzt direkt in Android-Benachrichtigungen möglich

Google macht die Bewertungen bei Google Maps prominenter. Wie der Googlewatchblog schreibt, hat Google damit begonnen, die Benachrichtigungen, in denen der Online-Riese um ein Foto oder auch um die Beantwortung von Fragen gebeten hat, zu erweitern. Seit neustem ist es möglich, in diesen direkt eine Bewertung abzugeben. Möglich wird dies durch die bekannte 5-Sterne-Skala. Ein Touch reicht aus, um die Bewertung durchzuführen – nach einem Kommentar, einer Rezension oder Ähnlichem fragt Google jedoch nicht. Gerade bei Ein-Sterne-Bewertungen kann das jedoch zumindest in Deutschland schnell zu einem Problem werden.

Payment-Studie: Biometrische Authentifizierung auf dem Vormarsch

Im Zuge der 22. Ausgabe seiner Payment-Studie hat das ECC Köln in Kooperation mit Prof. Dr. Malte Krüger untersucht, was Konsumenten von Biometrie-Lösungen im Bereich Payment halten. Mehr als die Hälfte der rund 2.000 befragten Konsumenten zeigt sich gegenüber der biometrischen Authentifizierung einer Online-Bestellung durchaus offen. 23 Prozent haben dies in der Vergangenheit bereits getan. Zu den Vorteilen, die sich aus dem biometrischen Verfahren wie dem Fingerabdruck oder dem Iris-Scan ergeben, zählt unter anderem die Tatsache, sich weniger Passwörter merken zu müssen. Aber auch der Faktor Sicherheit spielt hierbei laut den Studienteilnehmern eine entscheidende Rolle, denn sie empfinden diese Art der Identifikation sicherer als die Eingabe von Passwörtern. „Insbesondere die Schnelligkeit und Einfachheit des Zahlungsverfahrens helfen Händlern dabei, die Zufriedenheit mit der Online-Bestellung zu erhöhen“, erklärt Prof. Malte Krüger. „Biometrische Identifikation kann hierbei ein weiterer Schritt in Richtung Geschwindigkeit und Convenience sein und dabei helfen, den Bezahlprozess zu beschleunigen.“

 

ECC-Grafik

Für eine vergrößerte Ansicht einfach auf die Grafik klicken. (© ECC Köln )

 

Geschrieben von Redaktion
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