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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Was heute wichtig war: Der Überweisungs-Betrug wird zum Problem für den Handel, Otto scheitert mit einer Markenrechts-Klage gegen eine Burgerkette, Google nutzt verstärkt maschinelles Lernen, Facebook setzt auf Augmented Reality und soziale Netzwerke verlieren das Vertrauen der Nutzer.

Tastatur bei Sonnenuntergang

(Bildquelle Abend-News: Anna Demjanenko via Shutterstock)

Überweisungs-Betrug: Problem für den Handel

Der sogenannte Überweisungs-Betrug wird zu einem immer größeren Problem für den Handel. Die Commerzbank spricht allein im vergangenen Jahr von verdächtigen Überweisungen mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro. 99 Prozent der Gelder konnten aber aufgehalten werden. Oft handelt es sich um kleinere Summen bis fünf Millionen Euro. Beim Überweisungs-Betrug werden Mitarbeiter von Unternehmen oft dazu gebracht, Gelder auf ausländische Konten zu überweisen – in dem Glauben, die Anweisung komme vom Vorgesetzten.

Otto scheitert mit Markenrechtsklage

Der Versandriese Otto hat gegen die Burgerkette „Otto's Burgers“ geklagt, die in Hamburg vier Lokale betreibt. Das Unternehmen sah seine Marke in Gefahr und leitete rechtliche Schritte wegen Verletzung von Namens- und Markenrechten ein. Das Hamburger Landgericht hat die Klage abgewiesen. Kunden der Burgerkette würden die Lokale nicht mit dem Versandhändler in Verbindung bringen. Otto will nun weitere Schritte prüfen.

Google setzt auf maschinelles Lernen

Google hat einige Neuerungen angekündigt, die Werbeanzeigen optimieren sollen. Maschinelles Lernen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Bei den neuen responsiven Suchnetzwerk-Anzeigen etwa können Werbetreibende maximal 15 Anzeigentitel und 4 Textteilen angeben, der Rest wird vom Algorithmus ergänzt. Zudem werden die Smart-Shopping-Kampagnen optimiert, Werbung bei YouTube besser auf die Zielgruppe zugeschnitten und lokale Kampagnen verbessert. Die Details haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Facebook präsentiert AR-Anzeigen

Künftig lassen sich im News-Feed von Facebook auch Augmented-Reality-Ads schalten. Der Nutzer soll damit aktiv eingebunden werden. Am Beispiel Sonnenbrillen würde das etwa so aussehen: Erscheint im News-Feed eine Anzeige von Michael Kors, kann der Nutzer die Kamera des Smartphones aktivieren und die AR-Funktion auslösen, um die Brille selbst auszutesten. Eine Ausweitung des Formats auf den Messenger und Instagram ist wahrscheinlich.

Nutzer verlieren Vertrauen in soziale Medien

Social-Media-Plattformen leiden unter einem enormen Vertrauensverlust. Einer aktuellen Studie von Edelman zufolge vertrauen nur 27 Prozent der Deutschen sozialen Medien, weltweit sind es 41 Prozent. Vier von zehn Befragten haben deswegen schon einmal einen Social-Media-Account gelöscht, in Deutschland sind es nur 26 Prozent. Die Gründe für das schwindende Vertrauen sind vor allem die Angst vor Betrug, aber auch Hate-Speech, Fake-News und Cyber-Mobbing. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie gibt es hier.

Geschrieben von Christoph Pech
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