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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Im Oktober ist einiges in der digitalen Welt passiert. Facebook hat sich mit einem roten Faden aber durch den Monat gezogen: Vermehrt wurde über Hackerangriffe auf das Netzwerk berichtet. Aber es gab auch andere Meldungen von den sozialen Netzwerken.

Oktober Bild
© Anton Watman – Shutterstock.com

Der Oktober begann für Faceook bereits mit einer schlechten Nachricht: Direkt am 1. Oktober wurde bekannt, dass es eine schwere Sicherheitspanne gegeben haben soll, durch die Millionen von Nutzerkonten von Hackern angegriffen worden seien. Anfangs wurde noch davon gesprochen, dass bis zu 50 Millionen Nutzer von dem Hacker-Angriff betroffen waren. Einige Wochen später erklärte Facebook aber, dass „nur“ 30 Millionen Nutzerkonten kompromittiert wurden. Produktchef Guy Rosen erklärt aber zeitgleich, dass „von einem großen Teil dieser Nutzer auch sensible private Informationen“ entwendet wurden.

Der Angriff brachte erstmals auch die Sanktionsinstrumente der europäischen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 umgesetzt wurde, ins Spiel. Kurz nachdem Facebook den Hacker-Angriff bekannt gegeben hatte, wurde über eine mögliche Geldstrafe von 1,4 Milliarden Euro spekuliert. Das entspricht vier Prozent des Jahresumsatz. Diese Strafe ist in der DSGVO vorgesehen, wenn ein Unternehmen seine Pflichten nach der Datenschutzgrundverordnung nicht erfüllt haben sollte. Die irische Datenschutzbehörde muss diesen Fall prüfen.

Facebook unterliegt vor Gericht

Aber nicht nur der Datenschutz hat Facebook zugesetzt: Das Unternehmen unterlag auch in einem Rechtsstreit gegen einen Frisör. Der hatte aus Überzeugung keine eigene Facebook-Seite, fand für seinen Salon aber plötzlich doch eine Fanpage in dem sozialen Netzwerk. Grund dafür ist der Facebook-Algorithmus, der Fanpages für Geschäfte automatisch anlegt, wenn jemand diesen Ort besucht. Auch mit Hilfe von Wikipedia-Einträgen kann Facebook Seiten für Orte erstellen. Das Landgericht Hannover entschied, dass das Unternehmen damit in die Persönlichkeitsrechte des Frisörs eingriff und die Seite zu löschen habe – Facebook kam dem nicht nach und musste daraufhin 50.000 Euro Ordnungsgeld zahlen.

Für das Netzwerk wird aber auch der hauseigene Marktplatz immer wichtiger. Wie im Oktober bekannt wurde, rückt Facebook dabei den Einsatz von künstlicher Intelligenz in den Fokus. Diese soll Gegenstände auf den Produktfotos von Händlern identifizieren und so passende Verkaufskategorien vorschlagen können. Zudem plant Facebook, seinen Marktplatz mit einer Bewertungsfunktion zu versehen.

Google beendet sein Social-Media-Experiment

Es ging aber nicht nur um Facebook im Oktober: Google hat endlich eingesehen, dass sein hauseigenes Netzwerk Google+ wohl doch keine Zukunft mehr haben wird. Im kommenden Jahr will das Unternehmen seinem Social-Media-Experiment den Stecker ziehen, wenn auch nur für Verbraucher. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war eine Sicherheitslücke, die 2015 aufgetreten und im März 2018 entdeckt wurde. Google wartete aber noch bis zum Oktober mit der Verkündung.

Dass Google+ vor dem Aus steht, sorgt aber auch für Trauer: Kurz nach der Ankündigung wurde eine Online-Petition zum Erhalt der Plattform gestartet. Diese muss 35.000 Stimmen erreichen und hat zum jetzigen Stand über 32.000 Unterschriften gesammelt. Ob damit das Ende von Google+ abgewendet werden kann, ist allerdings äußerst fraglich.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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