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Essenslieferant geht stationäre Wege

Deliveroo startet erstes, hauseigenes Restaurant

Veröffentlicht: 14.12.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 14.12.2018 | Gelesen: 992 mal
Essbesteck und Deliveroo-Logo auf Smartphone

Deliveroo kennt man als Online-Vermittlungsplattform für Pizza, Burger und sonstige schnelle Mahlzeiten. Doch der Kampf in der Branche ist hart und das Unternehmen scheint (neben dem Essenskurierdienst via Fahrrädern) auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zu sein, sich gegen starke Konkurrenten wie Foodora durchzusetzen. Solche Möglichkeiten sollen womöglich sogar in stationären Geschäften liegen, wie neue Entwicklungen vermuten lassen.

Deliveroo kocht nicht selbst, sondern stellt nur Raum parat

In Hongkong hat Deliveroo nämlich nun sein erstes hauseigenes Restaurant eröffnet. Selbst gekocht – mit eigenen Köchen und angestelltem Personal – wird allerdings nicht. Wie das Branchenportal t3n berichtet, handelt es sich bei dem Restaurant um die Ausweitung einer bereits existierenden Strategie, in deren Rahmen Deliveroo anderen Restaurants und Essensanbietern Platz zum Kochen und für Lieferküchen bereitstellt. Dabei soll der Essensvermittler mit fünf Restaurants zusammenarbeiten.

„Deliveroo stellt Gastronomen im Rahmen des Programms Platz zur Zubereitung der Speisen zur Verfügung. Die Restaurants operieren allerdings als reine Lieferküchen […]. Kundenkontakt findet nur über die Kuriere statt“, schreibt t3n. Um die Potenziale des Testrestaurants auszuloten, soll neben dem eigentlichen Küchenbereich auch ein Gästebereich erprobt werden.

Darüber hinaus wolle Deliveroo das Restaurant-Konzept auch in Singapur ausprobieren, wo es bereits im kommenden Jahr in eine Testphase starten soll. Sollten die Tests erfolgreich laufen und die Strategie aufgehen, ist natürlich auch eine Expansion der Restaurants in andere Länder bzw. Märkte vorstellbar.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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