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Der frühe Vogel

Großbritannien: Regierung will Facebook regulieren

Veröffentlicht: 18.02.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 18.02.2019
Facebook auf einem Smartphone

Das britische Parlament hat Facebook die Fähigkeit abgesprochen, sich selbst zu regulieren. Wie ein Bericht der Regierung in Großbritannien laut The Verge zeigt, sei die Zeit gekommen, dass die Regierung einschreiten sollte. 18 Monate lang hatte ein Komitee das soziale Netzwerk untersucht und dabei vor allem den Umgang mit dem Datenschutz ins Auge gefasst.

Der nun vorgelegte Bericht lege das Grundwerk für das weitere Vorgehen seitens der Regierung, vor allem für neue Gesetze, die auf den Weg gebracht werden könnten. „Unsere Untersuchung im Laufe des letzten Jahres hat drei große Bedrohungen für unsere Gesellschaft aufgezeigt. DIe Herausforderung für das laufende Jahr ist nun, diese zu beseitigen; wir können nicht länger warten“, erklärt Damian Collins, Vorsitzender des Komitees und Leiter der Untersuchung.

„Unter den zahlreichen harmlosen Beiträgen von Feierlichkeiten und Urlaubsfotos gibt es auch einige bösartige Kräfte, die Facebook einsetzen, um andere zu bedrohen und zu belästigen, um Rache-Pornos zu veröffentlichen, Hassreden und Propaganda jeder Art zu verbreiten und um Wahlen und demokratische Prozesse zu beeinflussen“, heißt es in dem Bericht. „In vielen Fällen sind Facebook und andere soziale Netzwerke entweder nicht in der Lage oder nicht dazu bereit, diese Dinge zu verhindern.“

Judith Williams unterstützt Förderprogramm für Unternehmerinnen

Die aus der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannte Unternehmerin Judith Williams übernimmt gemeinsam mit Digital-Staatsministerin Dorothee Bär die Schirmherrschaft für die Initiative Unternehmerinnen der Zukunft. Wie Amazon erklärt, wird Williams zudem ihr Wissen als Vertriebsexpertin im Rahmen eines Workshops an die Teilnehmerinnen weitergeben. „Besonders für Frauen bietet die Digitalisierung eine Zukunft der Möglichkeiten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Weg nach oben nicht immer einfach ist, deswegen unterstütze ich gerne Unternehmerinnen, die mit Leidenschaft das Beste aus der Zukunft machen wollen“, erklärt Judith Williams. Die Bewerbungsphase für das Programm läuft noch bis zum 28. Februar.

Artikel 13: EU-Abgeordnete halten Proteste für Fake-Kampagnen

Die EU hat sich auf die verschärfte Urheberrechtsreform geeinigt und rief damit zahlreiche Nutzerproteste in den sozialen Medien auf den Plan. Vor allem Artikel 13 und die sogenannten Uploadfilter sorgen seit Bekanntwerden für große Entrüstungsstürme in der Netzgemeinschaft. Doch wie GoogleWatchBlog nun berichtet, halten die CDU/CSU-Abgeordneten in Brüssel die Nutzerproteste offenbar für eine gezielte Fake-Kampagne von Google selbst. „Die Fake Kampagne der IT-GIganten ist aus demokratischer Sicht bedrückend“, schreibt beispielsweise Monika Hohlmeier auf Twitter. „Kinder und Jugendliche zu instrumentalisieren, die nicht wissen, dass die Freiheit des Internets nicht bedroht ist. Wie übel ist das denn!“ Sven Schulze wundert sich derweil, dass alle Beschwerdemails an ihn von Gmail-Adressen kommen.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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