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Der frühe Vogel

Siesta – Deutscher Gewerkschaftsbund fordert Mittagsschlaf in Unternehmen

Veröffentlicht: 10.07.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 10.07.2019
Mann schläft auf Couch im Büro

Wer hat am Arbeitsplatz spätestens gen Nachmittag, etwa nach der Mahlzeit, nicht auch schon den Drang verspürt, einfach einmal für ein paar Minuten die Augen zu schließen. „Mittagsschlaf für alle“ – das fordert aktuell der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) – vor allem, um Arbeitnehmer zu schützen: So müssten gerade bei heißen Temperaturen „die Beschäftigten die Gelegenheit haben, tatsächlich zur Ruhe zu finden, um gut und entspannt in die zweite Hälfte des Arbeitstages zu kommen“, sagte Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des DGB im Interview mit der Saarbrücker Zeitung, meldet u. a. der Bayerische Rundfunk

Ihrer Ansicht nach sollten Unternehmen hier stärker in die Pflicht genommen werden. Die Belastungen in der Arbeitswelt würden zunehmen und viele Arbeitnehmer reduzierten die eigenen Pausen bereits oder ließen sie auch gänzlich ausfallen lassen, heißt es weiter. 

Laut Buntenbach wäre deshalb die Einführung einer Siesta als längere Erholungsphase von Vorteil: Die in Spanien und weiteren Mittelmeerländern völlig normale Mittagsschlafpause dauert meist ca. zwei bis drei Stunden und beginnt traditionell eher nachmittags ab ca. 14 Uhr. Ihrer Meinung nach soll dies hierzulande aber nicht ganz so streng umgesetzt werden: „Da helfen zum Beispiel Ruheräume, in denen sie auch einmal für eine Stunde die Augen schließen können.“

Nach Hackerangriff: Marriott-Hotels müssen 110 Millionen Euro Bußgeld wegen DSGVO-Verstößen zahlen 

Die britische Datenschutzaufsicht (ICO) ahndet eine Verletzung gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seitens der Hotelkette Marriott. Vergangenes Jahr im November wurde bekannt, dass das Unternehmen gehackt wurde. 339 Millionen Kundendaten, darunter Namen und Adressinformationen, aber auch Pass- sowie Kreditkarteninformationen seien dadurch in die Hände Dritter gelangt. Möglich sei dies u. a. dadurch gewesen, dass Marriott Sicherheitssysteme nicht umfassend geprüft hätte. Daher verhängte die ICO eine Geldstrafe von 110 Millionen Euro, schreibt Heise. Die Hotelkette kann das Strafmaß noch anfechten.  

Aktuell wurde auch British Airways aufgrund eines ähnlichen Vorfalls zur Zahlung eines DSGVO-Bußgeldes von 204 Millionen Euro verpflichtet

Verkauf: Spielwarenhersteller Schleich geht an Schweizer Investor

Das deutsche Spielzeugunternehmen Schleich, unter anderem sehr bekannt und erfolgreich insbesondere durch seine Schlümpfe- oder auch detailgenaue Tier-Spielfiguren wird verkauft. Das Unternehmen war seit 2014 in den Händen des französischen Finanzinvestors Adrian. Bereits Anfang des Jahres schaute sich Adrian nun nach einem anderen Käufer um, im Gespräch waren Kaufpreise von über 400 Millionen Euro. Wie das Manager Magazin berichtet, soll Schleich nun an die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Partners Group gehen. Dies hat Adrian gestern bestätigt. Eine Prüfung durch das Kartellamt stehe noch aus. Zum Erlös gab es keine genauen Angaben, die Rede ist aber laut Insidern Für von einem „satten Aufschlag“, Das Unternehmen habe aktuell einen Umsatz von 183 Millionen Euro und wachse stetig.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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