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Der frühe Vogel

TakeAway schreibt in Deutschland erstmals schwarze Zahlen

Veröffentlicht: 10.10.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 10.10.2019
Menschen greifen nach einer Pizza

Die Lieferando-Mutter TakeAway kann erstmals in Deutschland schwarze Zahlen schreiben. Grund dafür ist die Übernahme von Foodora, Lieferheld und Pizza.de, die dem Konzern laut Internet World im dritten Quartal 41,6 Millionen Bestellungen mehr als im Vorjahreszeitraum beschert habe. Das entspricht einem Zuwachs an Bestellungen von 87 Prozent. 

„Während wir weiter Wachstum über Gewinne stellen, liegen wir jetzt mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland und mit der gesamten Firma im positiven Bereich“, kommentiert Vorstandschef Jitse Groen die Entwicklung. 

Nachdem TakeAway das gesamte Deutschlandgeschäft von Delivery Hero übernommen hatte, wurde Deutschland der mit Abstand größte Markt für den niederländischen Konzern. Im ersten Halbjahr 2019 habe das Unternehmen hierzulande noch einen operativen Verlust im Tagesgeschäft verbucht. 

Derzeit plant TakeAway auch einen Zusammenschluss mit dem britischen Anbieter Just Eat. Dieser soll über einen reinen Aktientausch vollzogen werden und sei auf einem guten Weg – zum Jahreswechsel soll die Fusion abgeschlossen werden, heißt es.

Fitness-Kosmetik: Lea-Sophie Cramer investiert in Strong

In der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ scheiterte die Gründerin Jennifer Lapidakis daran, die Investoren von ihrer Fitness-Kosmetiklinie Strong zu überzeugen. Wie Gründerszene berichtet, hat Lapidakis nun aber die Beteiligung einer anderen, ebenfalls bekannten Investorin bekanntgegeben: Demnach ist die Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer bei Strong eingestiegen. 

Die beiden Gründerinnen haben sich demnach bereits 2017 auf einem Pitch-Event kennengelernt, bei der ersten Angel-Runde für Strong im Jahr 2018 meldete Lapidakis sich wieder bei Cramer und habe sich trotz deren vollem Terminkalender nicht abwimmeln lassen. „Jennifer blieb hartnäckig und kämpfte – das hat mich überzeugt“, so Cramer. 

Matsmart: Metro sagt Lebensmittel-Verschwendung den Kampf an

Das skandinavische StartUp Matsmart hat allein im letzten Jahr in Schweden und Finnland 3.700 Tonnen Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt. Wie das Handelsblatt berichtet, will das Unternehmen im kommenden Jahr auch in Deutschland starten und hat sich dafür bereits 17 Millionen Euro von Großinvestoren gesichert. Unter anderem habe sich die Metro AG an der Finanzierungsrunde beteiligt. 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Metro als Partner gewinnen konnten, und sind fest davon überzeugt, dass wir in vielen Bereichen vom Know-how des Konzerns profitieren werden“, so Matsmart-Gründer Karl Anderssen. Für die Metro ist die Investition ein strategischer Schritt: Der Konzern will bis 2025 die Lebensmittel-Verschwendung im eigenen Unternehmen halbieren. 

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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