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Der frühe Vogel

Google-Mutter Alphabet enttäuscht mit glänzenden Quartalszahlen

Veröffentlicht: 29.10.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 29.10.2019
Google-Zentrale

Die Google-Mutter Alphabet konnte ihr Geschäft im vergangenen Quartal deutlich ausbauen. So stieg der Umsatz den Geschäftszahlen zufolge um satte 20 Prozent auf 40,5 Milliarden Dollar. Den Gewinn konnte Alphabet auf 7,1 Milliarden Dollar steigern. Den größten Anteil am Konzernumsatz hat nach wie vor das Werbegeschäft von Google: Der Suchmaschinenbetreiber konnte seinen Umsatz um 17 Prozent auf knapp 34 Milliarden Dollar steigern. Andere Google-Produkte, etwa das Geschäft mit den Pixel-Smartphones oder vernetzte Lautsprecher, wachsen mit 38 Prozent aber deutlich stärker. 

Die Analysten zeigten sich trotz der starken Zahlen alles andere als begeistert: Wie Spiegel Online berichtet, hatte die Börse mehr von Alphabet erwartet. Vor allem der Gewinn von 7,1 Milliarden Dollar enttäuschte die Erwartungen, die bei 8,8 Milliarden Dollar lagen. Die Aktie von Alphabet sank im nachbörslichen Handel zeitweise um rund ein Prozent. Die Analysten hatten zudem mit mehr als 12 Dollar Gewinn pro Aktie gerechnet, erreicht wurden aber nur gut 10 Dollar pro Aktie.

Anders als mit Google fährt Alphabet bei seinen anderen Bereichen, darunter die Roboterwagen-Firma Waymo und das Lieferdrohnen-Projekt Wing, hohe Verluste bei niedrigen Umsätzen ein. Die gesammelten Erlöse stiegen leicht von 146 auf 155 Millionen Dollar, der operative Verlust stieg von 727 auf 941 Millionen Dollar.

Jochen Schweizer verkauft bei Edeka jetzt Lebensmittel

Der Unternehmer, Ex-Stuntman und DHDL-Investor Jochen Schweizer bietet bei Edeka jetzt sein „Inspirational Food“ an. Dabei handelt es sich um 15 Lebensmittelprodukte, darunter vegane Cocobars und Nutbars, Müslis und ein Müsli- und Smoothie-Öl. Wie W&V berichtet, wird die neue Lebensmittelmarke von Jochen Schweizer von einer Einführungskampagne in TV, Print und Social-Media begleitet. 

 

Rocket Internet steigt wieder bei Westwing ein

Erst im Mai hatte Rocket Internet nahezu alle Aktien an dem Möbel-Anbieter Westwing abgestoßen. Zuletzt hielt die Berliner StartUp-Schmiede nur noch 0,4 Prozent an dem Jungunternehmen – doch wie Gründerszene berichtet, hat Rocket Internet seine Anteile wieder aufgestockt und hält nun wieder 6,6 Prozent an Westwing. Damit sei die StartUp-Schmiede wieder einer der größten Gesellschafter, so Gründerszene weiter.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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Kommentare  

#1 eduard 2019-10-29 08:12
die Gier ist unersättlich
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