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Studie

Unternehmen schaffen mit Facebook-Apps rund 200 Milliarden Euro Umsatz

Veröffentlicht: 22.01.2020 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 22.01.2020
kleines Unternehmen mit Mitarbeitern

Eine schnelle Nachricht über den Messenger oder eine Neuigkeit über das Status-Update verbreiten – private Facebook-Nutzer kennen die Vorteile des sozialen Netzwerks, auch wenn die Nutzerzahlen stagnieren. Doch auch europäische Unternehmen nutzen Facebook und seine Angebote für verschiedene Zwecke – und das erfolgreich. Das sagt zumindest eine Studie von Copenhagen Economics, die von Facebook in Auftrag gegeben wurde und daher mit Vorsicht interpretiert werden sollte. Facebooks Vize-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg wird die Studie auch auf dem gerade stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos präsentieren.

Unternehmen schaffen mit Facebook-Apps rund 208 Mrd Euro Umsatz

Derzeit würden rund 25 Millionen Firmen in der Europäischen Union Dienste von Facebook nutzen, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die Apps und Dienste kommen dabei unter anderem in Kundenkommunikation, Marketing und Werbung zum Einsatz. Die Firmen hätten damit 2019 einen Umsatz von rund 208 Milliarden Euro erreicht – das entspräche etwa 3,1 Millionen Arbeitsplätzen, so eine Schätzung. Für die Studie hat Copenhagen Economics rund 7.700 Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen in 15 Ländern befragt.

So nutzen deutsche KMU Facebook, WhatsApp und Co. 

Für die Facebook-Nutzung deutscher KMU hat das Social-Media-Unternehmen eine ergänzende Studie von Ipsos beauftragt. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, dass die Facebook-App und der Messenger wichtig für ihr Geschäft sind. Rund drei Viertel der Interviewten finden WhatsApp und Instagram – beide gehören zu Facebook – sogar noch wichtiger. Die Facebook-Apps spielen vor allem bei der Generierung von Neukunden eine wichtige Rolle, sagen 40 Prozent. 

„Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass eine breite Palette digitaler Instrumente Unternehmen in allen Branchen in ganz Europa helfen kann, indem sie die Kosten für Marketing und Vertrieb senkt, die Hindernisse für unternehmerische Tätigkeit verringert, die Reichweite der Exportmärkte ausweitet und die Innovation innerhalb der Unternehmen und in allen Branchen erleichtert“, schlussfolgern Experten von Copenhagen Economics.

Die komplette Studie „Empowering the European Business Ecosystem“ (pdf, 80 Seiten) können Nutzer runterladen.  

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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