Teilen Teilen Kommentare Drucken
Katalog-Updates, Automatic Bidding, Conversion-Analyse

Pinterest startet neue E-Commerce-Tools

Veröffentlicht: 28.10.2020 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 28.10.2020
Hände mit Tablet und Pinterest-Seite

Das Bilder-Netzwerk Pinterest baut seine Funktionen für Unternehmen und Online-Händler weiter aus und launcht neue Tools, die das Online-Shopping zur Weihnachtssaison befeuern sollen. Seit Mai 2020 kooperiert Pinterest auch mit dem Shopanbieter Shopify. Jetzt bringt Pinterest für deutsche Online-Händler Katalog-Updates, Automatic Bidding und eine Conversion-Analyse, wie das Unternehmen mitteilt. In den USA sind noch mehr Funktionen verfügbar.

Neu bei Pinterest: Katalog-Updates, Automatic Bidding, Conversion-Analyse

Diese Pinterest-Funktionen stehen in Deutschland zur Verfügung:

  • Katalog-Updates: Händler können jetzt in Echtzeit ihre Kataloge hochladen und Shopping-Anzeigen aktivieren. Außerdem können sie Videos in Kollektionen einbinden sowie Kataloge und Kollektionen vereinen. So sind auch Anzeigen mit mehreren Bildern möglich. Laut Pinterest steigern Händler, die Kollektionen nutzen, ihren durchschnittlichen Warenkorbwert um 6 bis 18 Prozent. Ein neues Planungs-Tool ermöglicht das zeitlich flexible Hochladen der Produkte.

  • Automatic Bidding: Mit dem autoamtischen Bieten sollen die Katalogverkäufe in Anzeigenkampagnen erleichtert werden. Die werbenden Händler können das Gebot einer Anzeigengruppe dynamisch anpassen. Auch bei diesem Feature verweist Pinterest auf Erfolge in Tests: Händler erzielten durchschnittlich 30 Prozent mehr Conversions bei der Optimierung für das Conversion-Event und 30 Prozent mehr Klicks bei der Optimierung für das Klick-Event mit dem gleichen Budget.

  • Conversion-Analyse: Mit dem neuen Service sollen Händler besser auswerten, wie Kunden zu ihrer Kaufentscheidung gelangen. Dabei können sie unter anderem Attributionsansichten vergleichen.

Produkt-Tags und Schaufenster-Profil in den USA

In den USA stehen E-Commerce-Unternehmen auf Pinterest testweise noch mehr Funktionen zur Verfügung. Dazu gehören: 

  • Schaufenster-Profil: Händler können dabei ihr Shop-Tab verändern und vorrätige Produkte nach Kategorie, Produktgruppen oder dynamischen Empfehlungen sortiert anzeigen lassen.

  • Neue Produkt-Tags: Mit einer aktualisierten Version der Produkt-Tags können die Anbieter in ihren eigenen Bildern die Produkte markieren. Pinterest-Shopper werden so direkt auf die Website des Händlers weitergeleitet.

Auch Pinterest profitiert wohl von den Umständen der Corona-Pandemie: In den vergangenen sechs Monaten sei die Zahl der Pinterest User, die Shopping-Funktionen auf der Plattform nutzen, um mehr als 85 Prozent gewachsen. Auch konkurrierende Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok feilen weiter an E-Commerce-Funktionen. 

 

Katalog-Updates: eine intuitivere Oberfläche, die es einfacher macht, Händler auf Pinterest zu werden.

Händler können jetzt schneller ihre Kataloge hochladen und Shopping-Anzeigen aktivieren – dank Katalog-Uploads in Echtzeit, der Option, Videos in Kollektionen einbinden und der Möglichkeit, Kataloge und Kollektionen zu vereinen.

Katalog-Uploads Pinterest

Neu bei Katalogen:

Gewisse Produkte gehören einfach zusammen. Aus diesem Grund vereinen wir Kataloge und Kollektionen. Marken können jetzt als Teil dieses Kollektions-Formats ein Hero-Asset und eine dazugehörige Produktgruppe auswählen, um so eine inspirierende Anzeigeneinheit mit mehreren Bildern zu erstellen.
Mit unserem neuen Planungs-Tool können Händler dann ihre Produkte auf Pinterest hochladen, wann sie möchten.
Wir führen die Option ein, in einer Kollektions-Anzeige Videomaterial als Hero-Asset zu nutzen. So können Marken ihre Geschichten noch ausführlicher erzählen. Und das mit Erfolg - Werbetreibende, die Kollektionen nutzen, konnten einen Anstieg von 6–18 Prozent des durchschnittlichen Warenkorbwerts verzeichnen.
Video Collections

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie Markus Gärtner

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.