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Der E-Commerce braucht qualifizierte Steuerberater!

Veröffentlicht: 12.04.2021 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 09.04.2021
Laptop mit Paketen

Unternehmer, die bereits jahrelang im E-Commerce tätig sind, wissen genau, wie schwierig es ist, den richtigen Steuerberater zu finden. Auch Unternehmer, die sich im Hinblick auf die aktuelle Pandemie weiterentwickeln mussten, stoßen auf neue und unbekannte Hürden. Zusätzlich nehmen die Zahlen der Betriebsprüfungen drastisch zu. Ohne eine rechtssichere Buchführung kann dies schnell zum Verhängnis werden. Was der E-Commerce nun dringend braucht, sind spezialisierte Steuerberater!

Wieso steigt die Zahl der Betriebsprüfungen?

Keine Branche ist aktuell so aktiv wie der Online-Handel. Was den Kunden aber als bequem und einfach präsentiert wird, birgt für den Online-Händler kostspielige Risiken bei nicht ausreichendem Fachwissen. Automatisierte Prozesse bieten eine optimale Gefahrenquelle für Wiederholungsfehler. Tückisch werden vor allem die umsatzsteuerlichen Risiken, wenn der Ein- und Verkauf grenzübergreifend stattfindet.

Natürlich bleibt dies bei den Finanzämtern nicht unbemerkt. Ein Fehler, der sich vervielfältigt, kann sehr schnell zu hohen Kosten führen. Im schlimmsten Fall nehmen die Nachzahlungen ein Ausmaß an, das geradewegs in die Insolvenz führt.

Online-Händler, die beispielsweise an Amazon-FBA-Programmen teilnehmen, müssen ganz genau darauf achten, dass die Steuern an das richtige Land abgeführt werden. Sofern hier Fehler unterlaufen und der Händler die Steuer dem falschen Land abgeführt hat, erhält er diesen Betrag nicht nur nicht wieder, er ist nach wie vor in der Pflicht, die Steuer an das richtige Finanzamt abzuführen. Bleibt dies kein Einzelfall, kauft der Online-Händler sich in seine eigene Schuldenfalle ein (Siehe hierzu §3(6) S.1 UstG ivm. §3c, §6a (1) Nr.4, § 6a (2) und §14c UstG).

Leider ist dies nur eins von vielen Beispielen. Gäbe es genügend Steuerberater, die diese Problematiken verstehen und sich in diesem Metier auskennen, würden diese absolut vermeidbaren Fehler im Vorfeld ausgeräumt werden.

Woher stammt der Mangel an digitalen Steuerberatern für den E-Commerce?

Durch die unterschiedlichen Bedürfnisse und Schwerpunkte der Unternehmen gibt es keine einzig wahre Software-Lösung für alle Fälle. Das heißt, dass es nicht bloß reicht, „digital“ aufgestellt zu sein und sich mit einem einzigen Programm auszukennen. Ein Steuerberater für Online-Händler muss sich mit sämtlichen Schnittstellen – wie beispielsweise Taxdoo, Lexoffice und Fastbill – auskennen und wissen wie diese Programme untereinander kommunizieren, um seiner Arbeit bestmöglich nachgehen zu können.

Der Beruf des Steuerberaters wird also nicht nur durch den digitalen Handel komplexer, sondern verlangt auch immer mehr nach technischem Verständnis. 

Warum sich also so wenige Steuerberater auf den E-Commerce spezialisiert haben, liegt daran, dass sich viele an alte Strukturen klammern und weder das Geld für die technische Ausrüstung noch die Zeit für Schulungen investieren, um Wissenslücken zu schließen.

Wie erkennen Sie einen digitalen Steuerberater?

Man sollte zwischen Steuerberatern unterscheiden, die bloß vorgeben, auf digitale Lösungen zu setzen, und denen, die automatisierte Prozesse vollständig in ihren Arbeitsalltag integriert haben. Denn nur wer seine eigenen internen Prozesse digital und effizient aufgestellt hat, kann die modernen Verfahren verstehen. Sollen auf Wunsch des Steuerberaters weiterhin Belege und Informationen via Fax oder physischem Pendelordner ausgetauscht werden, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dieser Steuerberater die Grundsätze eines digital arbeitenden Mandanten oder eines E-Commerce-Betreibers nicht verstehen oder nachvollziehen kann. 

Den für Sie passenden Steuerberater erkennen Sie unter anderem daran, dass er mit seiner Kanzlei selbst vollkommen digital aufgestellt ist, Terminbuchungen online ermöglicht und diese anschließend via Videocall stattfinden lässt. Im Erstgespräch sollte vor allem Folgendes besprochen werden:

  • Mit welchen Schnittstellen arbeiten Sie?
  • Besitzen Sie eine Verfahrensdokumentation?
  • Welche steuerrechtlichen Verpflichtungen haben Sie?
  • Fragen über sozialversicherungsrechtliche Aspekte.

Ihr Steuerberater sollte nur eines im Blick haben: Ihnen einen automatisierten Workflow und eine reibungslose Verknüpfung aller Systeme ermöglichen, sodass er transparent und rechtssicher arbeiten kann und Sie sich auf ihren wesentlichen Geschäftsbetrieb konzentrieren können. Werden diese Punkte nicht angesprochen, sollten Sie Ihre Wahl überdenken, bevor Probleme durch fehlendes Know-how entstehen.

Als vollständig digitalisierte und auf den E-Commerce spezialisierte Steuerkanzlei wissen wir genau, wovon wir sprechen, wenn wir Online-Händlern dazu raten, sich von einer modernen Kanzlei betreuen zu lassen.

Wie hat der E-Commerce und die DHW Steuerberatung zueinander gefunden?

In erster Linie wollten wir papierlos werden. Nachdem wir uns umstrukturiert und die Notwendigkeit von Steuerberatern für Online-Händler erkannt haben, haben wir unser Personal und unsere Leistungen speziell für Online-Händler angepasst. 

Unsere heutige Philosophie basiert auf digitaler und effizienter Arbeit. Durch unser spezielles Beratungssystem und die daraus resultierende digitale Interaktion mit unseren Mandanten, stehen wir stets mit ihnen in Verbindung. Wir sind nicht nur konsequent und ausnahmslos papierlos, sondern verstehen erfahrungsbasiert genau die Bedürfnisse von Online-Händlern. Wir ziehen uns eigenständig Informationen aus den Schnittstellen, kennen uns bestens mit umsatzsteuerlichen Besonderheiten aus und helfen bei der Verfahrensdokumentation. Wir haben schon viele Mandanten bei Betriebsprüfungen unterstützt und kennen die klassischen Versäumnisse der Vergangenheit. Vor einer Mandantschaft stellen wir immer ein technisches und rechtssicheres Setup auf, um sauber in die Zukunft zu starten.

Bei uns verfügt fast jeder Mitarbeiter über zertifiziertes Fachwissen über das Umsatzsteuerrecht und jeder Mitarbeiter hat feste Mandanten. Unter der Leitung von Christian Deák, Steuerberater mit zertifizierten Fachberater- und Beratertiteln und Geschäftsführer unserer Kanzlei, gehören wir mittlerweile zu den bekanntesten und führenden Beratungsgesellschaften der Branche. Wir tragen zahlreiche Auszeichnungen, unterrichten Steuerrecht an der FOM Hochschule, werden regelmäßig als Speaker auf verschiedenen Veranstaltungen eingeladen und schreiben als Autor für mehrere Institute wie der Steuerfachschule Dr. Endriss und dem Deubner Verlag.

Wir wenden unser Wissen nicht nur an, sondern wollen Teil der Innovation sein. Aus diesem Grund arbeiten wir mit unseren Geschäftspartnern aus der IT-Welt wie Taxdoo, FastBill, Amainoice, AccountOne und vielen mehr aktiv zusammen und helfen bei der Prozessoptimierung und Wissensvermittlung.

Wenn sie sich für eine Mandantschaft interessieren und bereit sind, ihre Prozesse auf den neuesten Stand zu bringen, kontaktieren Sie unser Team gerne jederzeit über unsere Online-Terminauswahl

Auf unserer Homepage erfahren sie vieles mehr über uns, unter anderem unsere Medienpräsenz.


Über den Autor

Christian Deak DHW

Christian Deák
Steuerberater und Geschäftsführer der DHW Steuerberatung

Im Jahr 2016 begann die Transformation der DHW Steuerberatung. Seitdem betreuen wir deutschlandweit alle Mandate konsequent papierlos. Die digitale Arbeit und Entwicklung ist heute ein fester Bestandteil der Kanzlei.

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