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Der frühe Vogel

WhatsApp-Mitgründer ruft erneut zum Löschen von Facebook auf

Veröffentlicht: 18.03.2019 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 18.03.2019
Facebook löschen auf Smartphone

Vor gut einem Jahr sorgte der WhatsApp-Gründer Brian Acton für Aufsehen. Über Twitter forderte er dazu auf, Facebook zu löschen und rief den Hastag #deletefacebook ins Leben. Nun hat der 47-Jährige seine Aussage noch einmal bekräftigt. In einem Gastvortrag an der Universität Stanford hat Acton jetzt vor zahlreichen Studenten erneut das soziale Netzwerk scharf kritisiert und seinen Aufruf wiederholt. Konkret ging er auf die Gewinnmodelle großer Tech-Unternehmen wie Facebook und Google ein und das gesamte System des Silicon Valley, in dem Gründer unter immensen Druck stehen einen großen Exit auszuüben, um Aktionäre und Mitarbeiter zufrieden zu stellen, wie buzzfeednews schreibt.

Acton hatte zusammen mit Jan Koum den Messenger-Dienste WhatsApp gegründet und an Facebook verkauft. Beide Gründer haben dem US-Konzern aber inzwischen den Rücken gekehrt, da es Zerwürfnisse über die Handhabe von Werbung auf WhatsApp gab.

Severausfall und wütende Kunden bei DriveNow

Am Wochenende hatte der Fahrdienstleisters DriveNow mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wie das Handelsblatt berichtet, konnten Kunden sich die Fahrzeuge weder ausleihen noch zurückgeben, auf Twitter sammelten sich die Beschwerden. Dort verwies das Unternehmen auch auf den Serverausfall und bat um die Kontaktaufnahme durch die eigene Hotline. Das Konzept von DriveNow ermöglicht es den Kunden, die Autos per App zu orten und dann direkt ausleihen zu können. Durch die IT-Probleme am Wochenende war aber genau dies nicht möglich.

Personenbeförderungsgesetz soll 2020 refomiert werden

Geht es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wird der Taxi- und Fahrdienstmarkt bereits im kommenden Jahr eine Liberalisierung erfahren. Dafür soll eine neue Reform des Personenbeförderungsgesetzes möglichst bald umgesetzt werden. „Die letzte Reform des Personenbeförderungsgesetzes hat sechs Jahre gedauert. Ich möchte, dass wir dieses Mal deutlich schneller sind und hoffe auf Umsetzung im nächsten Jahr“, wird er mit Verweis auf den Focus bei Heise Online zitiert. Konkret sieht die Änderung vor, die sogenannte Rückkehrpflicht für Firmen wie Uber abzuschaffen. Aktuell sieht diese vor, dass Fahrer stets zum Hauptstandort zurückkehren müssen, statt wie Taxis auf der Straße auf Kunden warten zu können. Zusätzlich soll es durch die Aufgabe des Poolingverbotes ermöglicht werden, dass mehrere Fahrgäste mit einer ähnlichen Route eingesammelt werden können. Die Taxibranche steht diesen Neuerungen kritisch gegenüber und hält den vorgegebenen Zeitplan für „überstürzt“.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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