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Kooperation: Walmart und Google ermöglichen sprachbasiertes Einkaufen

Veröffentlicht: 23.08.2017 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 23.08.2017

Einkaufen per Sprachbefehl – das ist ein Thema, mit dem sich der Online-Riese Amazon bereits intensiv auseinandergesetzt hat. Doch auch der Erzkonkurrent Walmart will sich nicht abdrängen lassen und hat nun eine Kooperation mit Google bekannt gegeben. Erklärtes Ziel sei es, Kunden das Shoppen weiter zu vereinfachen.

Google-Logo auf Tablet-Bildschirm
© I AM NIKOM – shutterstock.com

Google und der amerikanische Einzelhändler Walmart gehen künftig gemeinsame Wege. Im Mittelpunkt dieser Kooperation steht das sogenannte „Voice-Shopping“, also das Einkaufen über Sprachbefehle. Konkret wird es Kunden dadurch künftig möglich werden, aus einem Sortiment von Hunderttausenden Walmart-Produkten einzukaufen, indem sie den Google Assistenten dazu auffordern.

Walmart verstärkt die eigene Digitalstrategie

Wie das Manager Magazin schreibt, beginnt die Zusammenarbeit zwischen den beiden US-Unternehmen im September dieses Jahres – und sie läutet für Walmart eine neue Ära ein. Denn noch nie habe das Unternehmen die eigenen Produkte in den USA außerhalb des hauseigenen Online-Shops verkauft.

Dass dieser Schritt jedoch notwendig ist, kommt nicht von ungefähr. Mit einer stetig wachsenden Zahl von Services und Angeboten, einem gigantischen Logistiknetzwerk sowie immer neuen Innovationen im Tech-Bereich gilt Amazon als der größte Konkurrent von Walmart. Auch dringt Amazon zunehmend „ins Kerngeschäft von Walmart ein, beispielsweise mit der schnellen Lieferung frischer Waren“, schreibt das Manager Magazin weiter. Um vom Online-Riesen nicht abgehängt zu werden, ist Walmart gezwungen, die eigene Digitalstrategie zu erweitern und seinerseits auf die Kundenwünsche einzugehen. Eine Zusammenarbeit mit Google scheint dabei ideal.

Zumal auch Google daran arbeitet, seinen virtuellen Assistenten immer mehr Nutzern zur Verfügung zu stellen. Derzeit ist der Google Assistant in verschiedenen Geräten „anzutreffen“: Neben Android und Android Wear ist er auch im hauseigenen, smarten Lautsprecher Google Home integriert und kann seit einiger Zeit auch in die Endgeräte von Drittherstellern implementiert werden.

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