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Apple Pay wird noch in diesem Jahr in Deutschland starten

Veröffentlicht: 01.08.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 01.08.2018

Wann startet Apple Pay endlich in Deutschland? Diese Frage haben sich viele Branchenteilnehmer in den letzten Monaten gestellt. Gerüchte gab es viele. Konkrete Antworten dagegen wenig. Nun hat der Apple-Chef persönlich jedoch Licht ins Dunkel gebracht.

Beleuchtetes Apple Logo
© thanat sasipatanapa / Shutterstock.com

Auf dem deutschen Markt hat sich in den vergangenen Wochen in Sachen Bezahlung einiges getan: Google Pay ist in Deutschland gestartet, die deutschen Sparkassen haben ihre hauseigene Mobile Zahlungslösung auf den Weg gebracht und auch die superschnellen Instant Payments profitieren von stärkerem Rückenwind. Und das ist noch nicht alles, denn auch in den nächsten Monaten wird sich der Payment-Markt weiter wandeln.

So hat nun beispielsweise Apple-Chef Tim Cook angekündigt, dass der konzerneigene Zahlungsdienst Apple Pay mit Blick auf den deutschen Handel bereits in den Startlöchern steht. Noch in diesem Jahr soll der Dienst gestartet werden, sagte der Unternehmer laut t3n auf einer Analystenkonferenz.

Apple Pay: Viele deutsche Bezahlterminals sind bereits gerüstet

Richtig umfassend sind die weiteren Informationen allerdings nicht. Es ist weder ein genaues Datum bekannt, noch erfuhr man Näheres über die teilnehmenden Banken, die den hiesigen Markteinstieg stützen werden. Fest steht allerdings, dass viele Kassenterminals in Deutschland bereits entsprechend umgerüstet wurden und die nötige NFC-Funk-Ausstattung, die für das kontaktlose Bezahlen notwendig ist, schon besitzen.

Kunden, die Apple Pay nutzen möchten, halten dann ihre Apple-Geräte, also ihr iPhone oder auch ihre Apple Watch, an diese Bezahlterminals. Die Zahlungsmethode soll ganz im Sinne der Kunden (wie andere, gängige kontaktlose Bezahlvarianten auch) schnell und komfortabel vonstattengehen.

Apple kratzt an der Billion-Grenze

Grundsätzlich läuft es im Hause Apple derzeit glänzend. Der Konzern hat in der Nacht zum Mittwoch seine Bilanz präsentiert. Und die übertraf die Erwartungen der Märkte in vielen Bereichen: Der Umsatz des Konzerns wuchs nach Angaben des Manager Magazins im letzten Quartal um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden US-Dollar. „Der Gewinn betrug 2,34 US-Dollar je Aktie. Hier hatten Analysten 52,3 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 2,18 US-Dollar je Aktie erwartet“, heißt es dort.

Die Zahlen ließen die Aktie um 3 Prozent nach oben schnellen und verschafften dem Konzern einen Börsenwert von rund 960 Milliarden Dollar. Damit kratzt der iPhone-Hersteller nun deutlich an der Meilenstein-Marke von einer Billion Dollar Marktkapitalisierung.

Auch im Bereich der iPhones sah es ganz gut aus: Zwar verkaufte Apple weniger iPhones, doch jene, die verkauft wurden, waren teurer. Alles in allem brachte der Konzern 41,3 Millionen Einheiten unters Volk – und damit etwa 500.000 weniger, als die Analysten erwartet hatten. Das beliebteste Model war dabei übrigens das iPhone X. Gut 60 Prozent des Konzernumsatzes kann mit den Verkäufen des iPhones immer noch generiert werden. Und auch für das vierte Quartal hat sich Apple einiges vorgenommen: Der Umsatz soll dann bei einer Spanne zwischen 60 und 62 Milliarden US-Dollar liegen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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