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40 Prozent aller neuen Amazon-Händler in Europa sollen aus China kommen

Veröffentlicht: 25.10.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 25.10.2018

Der Konkurrenzdruck zwischen europäischen und chinesischen Händlern scheint stetig zuzunehmen. Auch Zahlen einer neuen Studie zeigen, dass immer mehr Anbieter aus China den Weg auf europäische Amazon-Marktplätze suchen.

Amazon-Paket auf dem Boden
© Hadrian / Shutterstock.com

Amazon bietet Händlern auf der ganzen Welt die Möglichkeit, sich vergleichsweise schnell und einfach zu internationalisieren. Davon profitieren zum Beispiel deutsche Anbieter, die ohne eigenen Online-Shop im europäischen Raum expandieren und durch den grenzüberschreitenden Handel ihre Umsätze ankurbeln wollen. Dass auch der europäische Amazon-Marktplatz immer weiter wächst und verstärkt auch von außereuropäischen Händlern genutzt wird, zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie.

Weltweit 3.400 neue Amazon-Händler am Tag

Das E-Commerce-Unternehmen Marketplace Pulse will im Rahmen einer Analyse herausgefunden haben, dass es grundsätzlich weniger als ein Jahr gedauert hat, dass Amazon weltweit eine Million neue Händler gewinnen konnte. Zum Vergleich: Das sind 3.398 neue Verkäufer pro Tag. Der US-amerikanische, der indische sowie der deutsche Marktplatz sollen dabei mehr als die Hälfte dieses Zuwachses verzeichnet haben.

Äußerst relevant ist außerdem die Frage, woher die neuen Händler kommen. Auch darauf will die Studie eine Antwort gefunden haben: „Die meisten neuen Verkäufer haben ihren Sitz in China und Hongkong“, heißt es auf der Website. Ein Blick auf den deutschen Amazon-Marktplatz offenbare dabei, dass mehr als 41 Prozent der neuen Händler aus China stammen. Höher liege dieser Anteil lediglich noch in Spanien (mit 42,6 Prozent) und Mexiko (mit 49,3 Prozent). Frankreich, Italien und Großbritannien liegen mit 41 Prozent, 40,9 Prozent und 40,5 Prozent ebenfalls relativ gleich auf.

Studie gibt keine Einblicke in alle Amazon-Märkte

Die Einblicke in das Händlerwachstum und die Ansässigkeit der neuen Anbieter sei möglich, da einige Marktplätze die Geschäftsdaten ihrer Händler im Rahmen lokaler Gesetze und Vorschriften offenlegen müssen. Da beispielsweise die USA und andere Länder nicht zu diesen Märkten gehören, könne über eben diese Märkte auch keine konkrete Aussage getroffen werden.

Nähere Einzelheiten zur Studie und weitere Ergebnisse stellt Marketplace Pulse auf seiner Website zur Verfügung.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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