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Youtube ermöglicht bald auch Crowdfunding

Veröffentlicht: 27.05.2014 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 27.05.2014

Wenn es um Anwenderfreundlichkeit und den Willen der Community geht, kann es auch Google nicht immer allen Usern Recht machen – wie die vergangenen Wochen und Monate zeigten. Die Kopplung des unternehmenseigenen Social Media-Kanals Google+ an Youtube stieß beispielsweise bei vielen Nutzern nicht nur auf Desinteresse, sondern in nicht wenigen Fällen auch auf Verärgerung. Jetzt sollen weitere Updates erfolgen: Dabei hat Google diesmal eine Crowdfunding-Funktion für YouTube.

„Schaut, was neu ist und was es als nächstes in unserer ‚Creator Preview‘ gibt“. Mit diesen Worten führt Google seine Nutzer in die kommenden Updates seines Universums ein. Warum? Weil der Suchmaschinenriese nicht nur aus vergangenen Fehlern gelernt, sondern auch mithilfe von Umfragen erfahren haben will, dass die Nutzer über Änderungen informiert werden wollen. Anstatt sie also vor vollendete Tatsachen zu stellen, wendet sich das Unternehmen über einen Blogpost an die Community und gewährt ihr ein Blick in die Zukunft.

Was es dort zu sehen gibt, erklärt Google-Manager Matt Glotzbach in einem dreieinhalb-minütigen Video:

Zum einen – und das ist wohl die größte und weitreichendste Veränderung – sollen Youtube-Nutzer die Möglichkeit erhalten, ihre Idole, Stars oder Video-Gurus auch finanziell zu unterstützen. Funktionieren soll dies über eine integrierte Crowdfunding-Funktion. Als Betreiber eines eigenen Youtube-Kanals erhält man auf diesem Wege also (neben Werbung) eine weitere Chance, Geld zu verdienen.

Außerdem sollen Erlöse aus Mashup-Videos (also Clips, die aus mehreren Original-Videos zusammengestückelt und kombiniert sind) auf diesem Wege besser mit den Produzenten der originalen Videos geteilt werden können.

Darüber hinaus will Google „die Macht der Crowd“ sprechen lassen und in diesem Zuge die Untertitel-Funktion weiter ausbauen. So sollen Fans und Anhänger der Channel-Betreiber dabei helfen, die Videos in mehr als 60 Sprachen zu übersetzen und / oder diese zu verschriftlichen.

Als letzte größere Neuerung kündigt Google eine App an, die es Usern ermöglichen soll, auch von unterwegs via Smartphone oder Tablet PC leicht und effektiv auf den Video-Manager sowie die Monitoring-Werkzeuge zuzugreifen. Die Änderungen sollen in den kommenden Monaten auf Youtube umgesetzt werden.

Mit dem Preview-Video geht Google einen Schritt auf seine Nutzer zu und versucht wohl, die Wogen der vergangenen Updates zu glätten und mehr Transparenz ins eigene Unternehmen zu bringen.

 

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