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Mit dem Shop um die Welt – Tipps für erfolgreiches Expandieren

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 08.03.2013

Die Erkundung ausländischer Märkte ist für Online-Händler sehr vielversprechend, denn dadurch kann mit vergleichsweise geringem Aufwand neue Kundschaft gewonnen werden. Die länderspezifischen Eigenheiten sollten dafür jedoch zunächst gründlich geprüft werden, um einen geeigneten Weg in den internationalen Online-Handel zu finden.

Mann zeigt auf Karte

Mit Marktanalysen Potenziale erkennen

Bevor die Expansion richtig losgehen kann, hat der Online-Händler die Qual der Wahl: Wohin soll die Reise gehen? Bei dieser Entscheidung spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. So muss zunächst die Marktanalyse durchgeführt werden, um herauszufinden, wo es einen Bedarf an dem Produkt gibt und um die Konkurrenzsituation abzuschätzen. Am besten ist es natürlich, wenn man mit dem eigenen Shop eine Marktlücke schließen kann und gleichzeitig viele Verbraucher anspricht.

Die Chancen einer erfolgreichen Expansion sind grundsätzlich recht hoch, denn der E-Commerce ist vielerorts auf dem Vormarsch. So kann der österreichische Online-Handel laut „Branchenreport Internethandel Österreich“ beispielsweise auf ein beachtliches Wachstum von insgesamt 278 Prozent in den vier Jahren zwischen 2007 und 2011 zurückblicken und stellt damit auch den Boom im deutschen E-Commerce in den Schatten. Davon profitieren bereits zahlreiche deutsche Shops, denn rund die Hälfte der Internet-Bestellungen wird bei ausländischen Händlern getätigt – größtenteils in Deutschland.

Allein in 2011 lag laut der aktuellen Studie „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2012" von EHI und dem Statistikportal Statista die Wachstumsrate in Österreich bei 28 Prozent. In der Schweiz betrug das Umsatzwachstum immerhin 25 Prozent.

Auch ein Blick in unser Nachbarland Polen könnte sich für Online-Händler lohnen. Das Marktforschungsunternehmen yStats.com prognostiziert in dem aktuellen Bericht “Poland B2C E-Commerce Report 2012? für 2012 ein Umsatzwachstum von etwa 25 Prozent. Ob sich der Verkauf in dem einen oder anderen Land lohnt, hängt stark von dem angebotenen Produkt ab.

Aus dem yStats-Bericht geht beispielsweise hervor, dass die meistgekauften Produkte im polnischen Online-Handel im Juni 2012 Kleidung/Schuhe, gefolgt von Haushaltsgeräten/Verbraucherelektronik/digitalen Medien waren. Am meisten angeboten wurden allerdings Produkte aus den Kategorien Heim/Garten, Sport/Hobby und Kleidung/Schuhe. Hier könnten also beispielsweise Elektronik-Shops gute Chancen haben.

Sprachliche Barrieren überwinden

Des Weiteren spielt natürlich auch die Sprache eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für ein Land. Wer in einer nicht-deutschsprachigen Region Fuß fassen will, sollte seine Website übersetzen lassen und auch beim Design eventuell Anpassungen vornehmen. Support in den entsprechenden Sprachen ist ebenfalls unverzichtbar.

Länder mit Deutsch als Amtssprache wie Österreich, die Schweiz und Luxemburg bieten sich für deutsche Online-Händler natürlich an. Dort kann mit entsprechenden Versandoptionen und gezielten Marketingmaßnahmen ein schneller Markttest durchgeführt werden, ohne sprachliche Barrieren überwinden zu müssen.

Marketing: Die richtigen Kanäle finden

Das Stichwort Marketing ist ein anderer Punkt, der für ein Engagement im Ausland bedacht werden will. Die landes- und branchentypischen Gepflogenheiten verraten dabei viel darüber, wo sich die Zielgruppe tummelt und wie man sie am besten ansprechen kann.

Facebook ist dabei mittlerweile oft eine Selbstverständlichkeit. In Österreich nutzen beispielsweise 78,8 Prozent das soziale Netzwerk, in der Schweiz sind es 70,4 Prozent. Wer den dortigen Markt erobern will, kommt an Facebook also kaum vorbei. Auch Twitter, Youtube und Pinterest gewinnen zunehmend an Bedeutung. Welche Netzwerke tatsächlich nützlich sind, sollte vor der Expansion geprüft werden.

Expandieren leicht gemacht?

Auch wenn eine Expansion im Online-Business zunächst einfacher scheint als in anderen Branchen, so sollte man diesen Schritt doch nicht leichtfertig tun. Eine Reihe von Recherchen ist nötig, um das richtige Land mit der richtigen Strategie zusammenzubringen und so die eigenen Verkäufe anzukurbeln.

Kommentare  

#2 Andrea 2017-05-09 10:55
Die Expansion in andere Länder unternahm ich auf eigene Faust. Erst nachdem ich einigen Hindernissen begegnete, wie unzureichende Kenntnis von Fremdsprachen und juristischen Aspekten, setzte ich mich mit Nowe Kolory in Kontakt. Sie hat es nicht nur besser, sondern auch viel schneller gemacht. Ohne sie würde ich bestimmt eine Niederlage erleiden und meine Tätigkeit in solch großem Umfang nicht entwickeln können.
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#1 Anna85 2017-02-03 10:42
Meine Tätigkeit betreibe ich selbstständig und in der Regel erledige ich alles auf eigene Hand. Den Shop an einen ausländischen Markt anzupassen war für mich jedoch zu ernst und ich beschloss, dies mit professioneller Hilfe durchzuführen. Nowe Kolory haben alle erforderlichen Formalitäten schnell und effektiv erledigt und heute betreibe ich meinen Onlineshop erfolgreich in 3 Ländern. Auch in der Zukunft habe ich vor, mich weiterzuentwick eln und werde sicher noch die Dienstleistunge n von Nowe Kolory in Anspruch nehmen. Sie waren für mich am Anfang eine unschätzbare Hilfe.
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