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Der frühe Vogel

Amazon bestraft Vendoren ab sofort für zu große Pakete

Veröffentlicht: 01.08.2019 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 02.08.2019
Offener Amazon-Karton

Ab dem 01. August zwingt Amazon seine Vendoren zu deutlich kleineren Verpackungen. Bereits im Herbst letzten Jahres wurden laut dem Amazon Watchblog Vendoren über die neuen Standards informiert. Verkäufer, die zu große Verpackungen für Produkte verwenden, müssen sogar mit einer Geldstrafe rechnen: Ab dem 01. Oktober gilt die neue Regelung dann auch hierzulande, es soll ein Zuschlag von 1,99 US-Dollar (umgerechnet rund 1,70 Euro) auf jeden Artikel gezahlt werden, bei dem sich nicht an die neuen Verpackungsvorgaben gehalten wird. 

Wie es in einem dazugehörigen Factsheet heißt, gelten die neuen Richtlinien für Waren, die größer als 45,5 x 34,0 x 26,5 cm oder schwerer als 12,3 kg sind. Gefahrengüter, sowie Artikel aus den Bereichen Prime Pantry oder Amazon Fresh sind davon ausgeschlossen. Mit dem Schritt will Amazon auf die immer lauter werdenden Kundenforderungen nach einer umweltfreundlichen Arbeitsweise eingehen. Außerdem können auf diese Art und Weise Versandkosten gesenkt und ein ähnlicher Standard für alle Sendungen eingeführt werden.

Spotify verfehlt anvisierte Nutzerzahlen

Die Zahl der Abo-Kunden stieg beim Streaminganbieter Spotify im vergangenen Quartal von 100 auf 108 Millionen. Damit konnten die eigens gesteckten Unternehmensziele nicht erreicht werden. Spotify hatte mit gut einer Million mehr Bezahlkunden gerechnet. Wie die jetzt veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen, dominieren die Schweden weiterhin den Musikstreaming-Markt, schreiben aber nach wie vor rote Zahlen. Immerhin konnte der Verlust von 143 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf aktuell 76 Millionen Euro verringert werden. Die Gesamtzahl aller Nutzer auf Spotify stieg von 217 auf 232 Millionen an und übertraf damit sogar die Prognosen. Besonderen Erfolg konnte der Konzern mit dem Ausbau seines Podcast-Angebots erzielen, so die FAZ.

Douglas kauft Niche Beauty

Im Rahmen der eigenen Digitalisierungsstrategie hat die Kosmetik-Handelskette Douglas jetzt den Online-Shop Niche Beauty übernommen. Die Plattform wurde 2011 gegründet und spezialisiert sich auf den Verlauf von internationaler Luxus-Kosmetik, wie W&V weiß. Rund 6.000 Artikel von 200 exklusiven Marke sind im Online-Shop von Niche Beauty verfügbar. Ab sofort hält Douglas mit 51 Prozent die Mehrheitsbeteiligung am Webshop. „Mit Niche Beauty können wir der Douglas-Gruppe ein Luxus-Sortiment hinzufügen, das unsere Mehrmarkenstrategie perfekt nach oben abrundet“, erklärt Douglas-Geschäftsführerin Tina Müller. 

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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Kommentare  

#1 Batou 2019-08-01 10:36
Genau! Amazon verschickt selber ein Kugelschreiber in einer riesen Umverpackung aber auf die Marktplatzhändl er losgehen. Wie immer. Alle Menschen sind gleich nur Amazon ist gleicher!
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