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Der frühe Vogel

Amazon ist wichtigster Kunde der deutschen Paketdienste

Veröffentlicht: 24.06.2020 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 01.07.2020
Amazon-Pakete

Insgesamt haben Paketdienste im letzten Jahr hierzulande 3,05 Milliarden Pakete abgewickelt – pro Werktag, einschließlich Samstag, entspricht dies einer Menge von zehn Millionen Paketen, schreibt das Handelsblatt mit Bezug auf eine Analyse des Hamburger Marktforschers MRU. Vor allem Amazon war für die hiesigen Paketdienstleister der wichtigste Kunde, heißt es: Samt der Retouren und Sendungen der angeschlossenen Marktplatz-Händler beläuft sich das Sendungsvolumen von Amazon auf 849 Millionen Pakete im Jahr. Die meisten Amazon-Sendungen enthielten Elektronikartikel – insgesamt rund 95 Millionen Pakete.

Generell wurden in Deutschland vor allem Elektro-Artikel bestellt (347 Millionen Pakete), aber auch Bekleidung (345 Millionen Sendungen). Die meisten Bestellungen wurden dabei nach Duisburg versandt: Jeder der 491.000 Einwohner habe hier theoretisch 29,8 Pakete im Jahr erhalten. Im vergangenen Jahr hatte diese Statistik noch Wuppertal mit 22,1 Paketen pro Kopf angeführt. Berlin und Hamburg kommen auf rund 20 Sendungen je Einwohner. 

Das Sendungsaufkommen sei aber vor allem im ländlichen Raum noch deutlich höher: Im Landkreis Südwestpfalz habe jeder Einwohner 31,7 Pakete erhalten, im Kreis Cochem-Zell an der Mosel lag dieser Wert bei 31,6. 

Steigt Zalando in den Heimtextilien-Markt ein?

Dass Modehändler das eigene Angebot auf Heimtextilien und Wohnaccessoires wie Kissen, Vorhänge oder Decken ausweiten, ist nicht neu – ein bekanntes Beispiel ist hier etwa H&M Home. Das wäre für Modehändler Zalando offenbar auch nicht augeschlosen: Die Erweiterung des Sortiments um Produkte wie Kissen oder Decken sei vorstellbar, zitiert Reuters hierzu Vorstandsmitglied Robert Gentz von der Hauptversammlung des MDax-Konzerns.

Für das aktuelle Quartal rechnet das Unternehmen nach anfänglichen Einbußen aufgrund der Corona-Krise wieder mit Zuwächsen, geht aber davon aus, dass das Virus Zalando auch in der zweiten Jahreshälfte weiter beschäftigen werde. Sämtliche Mittel wolle man in das eigene Wachstum investieren.

Center-Manager ECE setzt Verhandlungen mit Galeria Karstadt Kaufhof fort

Der Centermanagement-Konzern ECE will aufgrund der geplanten Standortschließungen von Galeria Karstadt Kaufhof mit dem Konzern ins Gespräch kommen: „Solange noch nichts endgültig entschieden ist, wollen wir versuchen, weiter mit Karstadt Kaufhof zu verhandeln und für die Standorte zu kämpfen“, erklärt Steffen Eric Friedlein, Geschäftsführer Vermietung der ECE, laut dpa-Meldung/Fashionunited. Demnach würden sich 12 der 172 Standorte teils seit Jahrzehnten in Centern des Konzerns befinden. Hier habe ECE in den letzten Wochen zwischen dem Unternehmen und den Eigentümern vermittelt. Deutschlandweit plant Galeria Karstadt Kaufhof aktuell, 62 Filialen zu schließen.

Über die Autorin

Hanna Behn Expertin für: Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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