Teilen Teilen Kommentare Drucken
Der frühe Vogel

Deutsche Post gibt Fristen für Weihnachtspakete bekannt

Veröffentlicht: 30.11.2020 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 30.11.2020
Weihnachtsmann übergibt Paket

Unmittelbar vor Heiligabend rechnet die Deutsche Post mit Paketmengen von bis zu elf Millionen Sendungen täglich, in der restlichen Vorweihnachtszeit sollen es bereits an die fünf Millionen Päckchen sein. Damit bei diesen neuen Rekordmengen, auch bedingt durch die Coronakrise und den zunehmenden Online-Handel, alle Weihnachtsgeschenke pünktlich unter dem Baum liegen, hat der Bonner Logistiker jetzt die Fristen für den Versand bekannt gegeben. An folgende Daten sollten sich die Deutschen halten:

Briefe und Postkarte:

  • innerhalb Deutschlands: 22. Dezember
  • europäische Länder: 16. Dezember
  • außerhalb Europas: 07. Dezember

DHL Pakete und Päckchen:

  • innerhalb Deutschlands: 19. Dezember
  • Europa: 10. Dezember
  • außerhalb Europas: 30. November

Um den Mengen an Weihnachtspost Herr zu werden, stellt die Deutsche Post DHL Group rund 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte ein, bis zu 13.000 Fahrzeuge mehr werden außerdem im Einsatz sein, um alle Sendungen rechtzeitig zu den Empfängern zu bringen, so der Spiegel. Auf Twitter stellt DHL außerdem einen 5-Punkte-Plan vor, mit dem jeder den Weihnachtsmann in dieser stressigen Zeit unterstützen und für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft 2020 sorgen kann.

Facebook-Werbekunden erhalten Entschädigung in Millionenhöhe

Der kostenlose Conversion-Lift-Test bei Facebook hat mehreren Tausenden Werbekunden in der Zeit zwischen dem 15. August 2019 und dem 31. August 2020 falsche Daten ausgespielt. Wie W&V berichtet, war ein Codefehler Schuld, dass den Werbekunden zu wenig Conversions angezeigt hat. Nach eigenen Angaben habe Facebook den Fehler inzwischen behoben und befinde sich mit den Kunden im Austausch. Dabei geht es wohl um Entschädigungen im Millionenbereich, die der Social-Media-Riese Betroffenen zahlen wird. Diese werden als Werbegutschriften angeboten, allerdings nur Werbetreibenden, die „in einem nennenswerten Umfang” vom Fehler betroffen waren. Wie hoch die Höhe der jeweiligen Entschädigung ist, bestimmt Facebook.

Kryptowährung Libra kommt früher als gedacht

Facebooks Digitalwährung Libra könnte einen Frühstart hinlegen. Bereits im Januar soll der US-Konzern mit der digitalen Münze an den Start gehen. Diese soll nach Informationen des Manager Magazins vorerst an den Dollar angebunden sein, weitere digitale Versionen verschiedener Währungen sollen aber schon bald folgen. Diese Ankündigung setzt nun die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck, ihre Arbeiten an einem digitalen Euro zu verstärken.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht einen klaren Trend hin zu Digitalwährungen. „Es gibt eine Nachfrage nach digitalem Geld unter Verbrauchern und Unternehmen gleichermaßen”, wird er beim Manager Magazin zitiert. Er unterstütze deshalb „die Arbeit der EZB an einem digitalen Euro voll”. Aktuell läuft noch die Debatte darüber, ob man einen E-Euro zur Verfügung stellen soll oder nicht. Bis Mitte 2021 soll laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Entscheidung darüber fallen.

Über die Autorin

Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie Corinna Flemming

Kommentare  

#2 anja 2020-12-07 05:45
weihnachten ist für die meisten gestorben. das einzige, was die bestellen, ist vorratsware, weil die meisten mittlerweile "den herrschaften" alles zustrauen, nur nichts mehr gutes. viele haben echt andere sorgen als geschenke kaufen.
Zitieren
#1 Stephan Eschen 2020-11-30 10:04
laut deutschen Zoll und DHL sind es zwischen 800.000 und 1 Million Pakete am Tag AUS CHINA ! Das ollten Sie mal erwähnen. Das macht unseren Einzelhandel kaputt. Denn die zahlen weder Porto noch Steuern.
Zitieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.