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Video der Woche

Galeria Karstadt Kaufhof – Und alles bleibt, wie es ist

Veröffentlicht: 29.03.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 29.03.2019
Screenshot: Galeria Karstadt Kaufhof

Der Zusammenschluss von Galeria Kaufhof und Karstadt hat ein Unternehmen hervorgebracht, das bislang eine klare Linie noch vermissen lässt. Wie schon unser Redakteur Christoph Pech in seinem Kommentar zum Ausdruck brachte: Der neue Name Galeria Karstadt Kaufhof kommt etwas unbeholfen, in jedem Fall aber verwirrend daher. Für den Kunden soll der Name aber wohl das Vertraute ausdrücken.

Genau so wirkt nun auch der erste Werbespot von Galeria Karstadt Kaufhof. Der hätte nämlich auch schon vor 15 Jahren sowohl für Galeria Kaufhof als auch für Karstadt laufen können: Glückliche Menschen im Kaufhaus; ein älterer Herr, der seine Verrücktheit mit pinken Socken zum Anzug ausdrückt; Frauen, die lachend Hüte aufsetzen und Selfies machen. Galeria Karstadt Kaufhof fährt damit das Standard-Programm ab – nicht innovativ, aber eben vertraut. Der Song im Hintergrund passt zwar textlich, ist aber so austauschbar wie die Hintergrundmusik im Kaufhaus eben auch. Aber machen Sie sich selbst ein Bild: Unser Video der Woche.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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Kommentare  

#2 Max Muster 2019-03-29 21:43
Weder Kaufhof noch Karstadt haben ein Bekanntheitsproblem.
Wozu also diese teuren Spots ?
Positive Imagepflege schaut anders aus, wenn ein Unternehmen viel Geld für Fernsehwerbung ausgibt, obwohl die Kündigungen schon in der Schublade sind ?
Überhaupt, welche Zielgruppe soll die Werbung ansprechen ? Alle ?
Diese Zeiten sind vorbei.
Viele haben weder Lust noch Zeit durch die Läden zu rennen um Sortimente zu prüfen.
Wenn man zum Beispiel überlegt das nur ca. 21 Prozent in die üblichen Standardgrößen
passen ,verschenkt man einen riesigen Markt wenn der Einkauf nur das einkauft was alle Mitbewerber haben. Der Markt für diese Zielgruppe ist übersättigt.
Ich sehe jeden Tag den Typ „Presswurst“ oder „zu heiß gewaschen“.

Die arme Verkäuferin bei Kaufhof tat mir fast leid, als ich sie etwas beleidigt mit den Karottenhosen mit Bügelfalte aus der Anprobe geschmissen habe. Denn versuchen sie mal bei „Galeria“ (egal mit welchen K) mit 163 cm und Konfektionsgröß e 40 eine klassische schwarze Stoffhose ( war für ein Bewerbungsgespr äch) zu kaufen wenn sie unter 80 Jahre sind. Und ich war an diesem Tag nicht allein mit dem Problem.
Der Einkauf scheint blind durch die Straßen zu laufen.

Nur mal als Info an die Einkäufer von „Galeria“:
Lang (L) steht für Frauen, die über 172 Zentimeter groß sind. Während Kurz (K) für Frauen ist, die kleiner sind als 165 Zentimeter.
Und ja, auch wenn man es kaum glauben mag nicht alle haben mit Anfang 30
die Größe 36.

Sie wollen sich scheinbar mit ihrer Werbung hinter: H&M,Orsay,Pimki e,
New Yorker ,Zara,Uniqlo usw..einreihen ?
Viel Erfolg dabei.
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#1 P 2019-03-29 18:15
Größer Schmarrn was sie berichten, ohne Wissen geschrieben!!!
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