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Der frühe Vogel

Qualität im Online-Werbeumfeld hat abgenommen

Veröffentlicht: 12.04.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 12.04.2019
Mann macht Analyse von Daten auf Laptop

Online-Werbung war nach Angaben des „Media Quality Reports“ des Technologieanbieter Integral Ad Science (IAS) im vergangenen halben Jahr in einem deutlich schlechteren Werbeumfeld platziert, meldet W&V. So hätten häufiger Maschinen auf Anzeigen geklickt, statt echter Nutzer. Solches Vorgehen verfälscht die tatsächlichen Werte zur Reichweite einer Anzeige und wird auch als Ad Fraud bezeichnet. Der Wert solcher Betrugsfälle stieg laut IAS um 30 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte. Gleichsam sanken auch die Sichtbarkeitswerte der Anzeigen, insbesondere wenn sie in teuren Online-Video-Umfeldern erscheinen sollten, im mobilen Bereich gingen die Sichtbarkeit beispielsweise um fünf Prozentpunkte zurück. Auch wurden bei ca. 18 Prozent der Mobile Web Display Impressions Ads in zweifelhaften oder markenschädlichen Umfeldern ausgegeben, heißt es.

Grund für die nachlassende Qualität sei eine hohe Nachfrage auf wenige Premium Werbeplätze, insbesondere im Weihnachtsgeschäft. „Wird dann nicht mit Ad Verification Maßnahmen gegengesteuert, landet Branding-Werbung häufiger auf Werbeplätzen, wo sie keine Sichtbarkeit und Wirkung erzielt und die Viewability-Rate sinkt“, erklärt der IAS-Chef für Deutschland Oliver Hülse. Verringern ließen sich seiner Ansicht nach die Betrugsfälle um ca. zehn Prozent mit Hilfe geeigneter Technologien.

Bezahlung per Smartphone setzt sich weiter durch

Der Anteil jener, die mit dem Smarthpone zahlen, steigt: Einer aktuelle PwC-Studie zufolge bezahlt fast jeder Zweite unter 30 Jahren regelmäßig mit seinem Smartphone. Betrachtet man alle Altersgruppen, tut dies immerhin jeder Vierte. Zwar würden die mobilen Bezahloptionen in den nächsten fünf Jahren nicht klassischen Möglichkeiten wie das Bargeld oder die EC-Karte verdrängen, jedoch könnten sich immer mehr Menschen vorstellen, Bahntickets, Rechnungen in Restaurants, Bars oder Hotels mobil zu begleichen, heißt es. So wollen in fünf Jahren bereits 57 Prozent der Deutschen Zahlungen mobil abwickeln.

Conrad baut B2B-Sortiment aus

Conrad Electronics setzt auf den Ausbau des Angebots für Geschäftskunden. Nach eigenen Angaben hatte der Elekronikhändler allein im Februar 55.000 neue Produkte im Sortiment. Jahresziel für 2019 seien 150.000 Produktneuheiten im Shop. Das Unternehmen verspricht Geschäftskunden eine schnelle Belieferung mittels modernster Logistik. Zu den hinzugekommenen B2B-Produkten zählen beispielsweise Artikel aus der Installations- und Gebäudesystemtechnik, Elektromechanik- sowie Kabel- und Adapterlösungen, Leitungen und Kabelzubehör, Automatisierungs-, Antriebs-, Installations- und Industrielle Schalttechnik, aber auch Beleuchtungslösungen, Videoübewachungssysteme oder Premium-Werkzeuge.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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