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Für 30 US-Dollar

Influencerin verkauft ihr Badewasser – ausverkauft

Veröffentlicht: 09.07.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 12.07.2019
Frau in Badewanne

Belle Delphine ist Cosplayerin, verkleidet sich also gern als Figur aus japanischen Mangas oder Animes. Die 19-jährige Influencerin aus Großbritannien hat auf Instagram rund 4,1 Millionen Follower. Dort und auch in ihrem Webshop zeigt sie sich oft relativ kleidungsarm und verkauft so unter anderem Poster von sich. Auch bei ihrem neuesten Projekt musste sie sich ausziehen – denn sie vertreibt ihr Badewasser an flüssige Kunden. Das „GamerGirl Bath Water“ soll 30 US-Dollar kosten, ist aber angeblich nicht mehr erhältlich. Schon nach drei Tagen soll das edle Nass ausverkauft gewesen sein, berichtet unter anderem jetzt.de. Die Zahl der Käufer oder der verkauften Behälter ist unklar.

Screenshot Instagram / @bella.delphine

Das sind die Reaktionen auf die Aktion

„Ich habe ein paar seltsame Tage hinter mir, in denen ich sehr viel gebadet hab“, erklärt Belle Delphine selbst. Im Disclaimer unter dem Produkt heißt es: „Das Wasser ist nicht zum Trinken gedacht und sollte nur für sentimentale Zwecke genutzt werden.“

Weniger sentimental sind die Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf die umstrittene Geschäftsidee. „Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Die Tatsache, dass sie Badewasser verkauft oder tatsächlich damit Geld verdient“, heißt es in einem Kommentar auf ihrem Instagram-Profil. Oder auch: „Wer kauft diesen Sch...?“ Aber es gibt auch positive Reaktionen: „Alle jammern rum... aber das Mädchen versteht Marketing“, lobt eine Nutzerin auf Twitter. Dort finden sich auch schon Nachahmer der umstrittenen Aktion, so wird unter anderem „Gamer Girl Schweiß“ geboten.

Der Influencerin beschert die Aktion in jedem Fall jede Menge Aufmerksamkeit. Neues Badewasser will sie möglichst schnell nachliefern. Man hofft allerdings, dass sie nicht dem Tipp eines Twitter-Nutzers folgt:

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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Kommentare  

#3 Kerstin Fichtner 2019-07-25 13:38
Das sehe ich genau so wie #1 und #2. Es ist ein Flut wichtigerer Nachrichten zu beachten, irgendwann muss ich auch arbeiten.
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#2 H.K. 2019-07-13 08:31
Wer sein Badewasser online verkauft, ist zwar auch ein Onlinehändler, so könnte man den n Artikel rechtfertigen, aber eigentlich will ich sowas hier eigentlich nicht lesen. Solch uninteressanten Müll sollte man der Regenbogenpress e überlassen.
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#1 peter Kemper 2019-07-10 09:58
Vielleicht sollte man solche Enten einfach nicht publizieren.
Erstens ist diese Dummbrunst von Kind ja wohl nichts, worüber es sich lohnt einen Satz zu vergeuden und zweitens sollte dieser perverse Quatsch ja auch keine Schwanz interessieren. Die 4,1 Mio Follower sind schon Idioten genug, nun auch noch wir.
Macht mal eine Grenze Ihr Mitarbeiter von ... Schreibt lieber anhaltend über Elon Musk. Damit tut ihr was Gutes und nicht mit dem Gesocks der Influencer.
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