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Preisstudie von Idealo

Ersparnis am Black Friday liegt im Schnitt bei 6 Prozent

Veröffentlicht: 29.10.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 29.10.2019
Schwarzes Preisschild mit Black Friday

In wenigen Wochen – genauer gesagt am 29. November 2019 – ist wieder Black Friday. Der amerikanische Schnäppchen-Tag hat längst auch Einzug auf den deutschen Markt gefunden und viele hiesige Unternehmen nutzen ihn, um mit Rabatten die Weihnachtsverkäufe anzukurbeln.

Doch wie hoch sind die Ersparnisse tatsächlich, die Unternehmen ihren Kunden an diesem Tag gewähren? Das Preisvergleichsportal Idealo ist dieser Frage im Rahmen einer Preisstudie nachgegangen. Dabei hat das Unternehmen je mindestens 50 Produkte aus den 50 beliebtesten Idealo-Kategorien stichprobenartig unter die Lupe genommen und die Preise von rund 2.540 Produkten am Black Friday 2018 bzw. Cyber Monday 2018 mit den Preisen vier Wochen vor dem Shopping-Event verglichen.

Im Spiele-Sektor gab es die größten Rabatte

Das Ergebnis der Preisstudie: Drei von vier untersuchte Produkte (74 Prozent) wurden am Black Friday 2018 tatsächlich preiswerter verkauft als in den Wochen zuvor. Allerdings hielten sich die Rabatte in den meisten Fällen in Grenzen: „Wer auf echte Schnäppchen mit mindesten 20 Prozent hoffte, musste genau hinschauen, denn nur 14 Prozent der untersuchten Produkte waren so stark reduziert“, schreibt Idealo in der entsprechenden Pressemitteilung.

Im Schnitt lag die Preisersparnis in den 50 nachfragestärksten Kategorien bei lediglich 6 Prozent. Am höchsten waren die Rabatte im Spielesektor: Bei Gesellschaftsspielen sowie Gamepads registrierte Idealo eine Ersparnis von je rund 19 Prozent. Und auch Spielekonsolen wurden deutlich reduziert und wiesen im Schnitt eine Ersparnis von 15 Prozent auf.

Ein Blick auf die Smartphone-Kategorie zeigt, dass die Ersparnis hier beispielsweise nur bei sieben Prozent bzw. 34 Euro lag. Kunden, die sich flexibel zeigen und nicht auf ein bestimmtes Modell, eine spezielle Farbe oder auch gezielt auf eine bestimmte Ausstattung festgelegt sind, können laut Idealo am meisten sparen, denn dies „erhöht die Chance auf ein echtes Schnäppchen deutlich. Das gilt auch für andere Produktkategorien wie Spielekonsolen, Fernseher oder Sneaker“, heißt es weiter.

Händler müssen Markenrechte beachten

Online-Händler, die den Schnäppchen-Tag ebenfalls nutzen wollen, um Kunden mit Rabatten zu locken, dürfen dies allerdings nicht unbedarft tun. Beim Begriff „Black Friday“ handelt es sich um eine geschützte Marke, die man nicht nutzen darf, ohne sich vorher die entsprechenden Lizenzen eingeholt zu haben. Der Markeninhaber ist in der vergangenen Jahren immer wieder entschieden gegen Markenrechtsverletzungen vorgegangen und hat Abmahnungen verschickt. Selbst Amazon war betroffen. Händler müssen ihre Kampagnen also geschickt angehen, um einer eventueller Abmahnung zu entgehen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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