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Weltfrauentag: H&M will gleiche Chancen für alle

Veröffentlicht: 06.03.2020 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 06.03.2020
Frau und Schriftzug bei H&M sind 7 von 10 Führungskräften Frauen

Auf einer UN-Resolution aus dem Jahr 1977 basiert die Tatsache, dass wir am 8. März den Weltfrauentag feiern. Damals bat die UN-Generalversammlung die Staaten um einen „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. Seitdem steht der Internationale Frauentag auch immer wieder unter einem bestimmten Thema. Für 2020 lautet es „Ich bin die Generation Gleichstellung: Frauenrechte realisieren“, nachzulesen bei UN Women – die Stelle der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauen einsetzt. 

Im Arbeitsleben ist diese Gleichstellung bisher jedoch nicht vollzogen: Frauen in Führungspositionen sind hierzulande nach wie vor unterrepräsentiert, das legen zahlreiche Statistiken nahe. So beträgt der Frauenanteil in den Vorständen der Top 200 Unternehmen in Deutschland 10,4 Prozent (Statistik von DIW Berlin), in den Aufsichtsräten sind es 28,2 Prozent, zeigen Erhebungen des DIW Berlin.  

„An dich selbst zu glauben ist der einzige Weg, wie du an andere glauben kannst“

Doch es geht offenbar anders: So ist für Modehändler H&M eine Führungsspitze, bei der sieben von zehn Führungskräften weiblich sind, die Normalität. Genau darauf will das schwedische Unternehmen zumindest mit einem aktuellen Clip aufmerksam machen: Hier benennen die weiblichen Chefs anlässlich des Frauentags ihre wichtigsten Leitsätze und Ideale zum Thema Mitarbeiterführung. Es fallen Aussagen wie „Als Führungskraft solltest du deinem Team wirklich zuhören“, „Dein Team ist ein Spiegel deiner Führungskompetenz“ oder „Anerkennung ist super wichtig.“ Es sei richtig, sich gegenseitig zu ermutigen und herauszufordern und dabei dem anderen Erfolg zu wünschen oder vorzuleben. In diesen Äußerungen offenbart sich, dass bei diesem Führungsstil Konkurrenzdenken oder starre Vorgaben von oben deutlich in den Hintergrund rücken.

Und auch könnten es diese Anschauungen sein, die zu mehr Chancengleichheit in Unternehmen beitragen. Diese werde bei H&M nach eigenen Angaben bereits gelebt: „Bei H&M haben alle Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder ethnischer Zugehörigkeit die gleichen Chancen. Und diese Werte gehen über einen Tag hinaus; sie gelten an 365 Tagen im Jahr. Was für uns normal ist, sollte nicht nur für die Modeindustrie, sondern für alle Branchen und jeden in allen Lebensbereichen die Norm sein“, schreibt das Unternehmen unter dem Clip auf YouTube. 

H&M und der wichtige Wunsch, dass deren Normalität zur Norm wird  – unser Video der Woche:

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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