Der frühe Vogel

Google bestätigt: Nicht erreichbare Seiten fliegen schnell aus dem Index

Veröffentlicht: 14.12.2021 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 14.02.2022
Google-Suche auf einem Tablet

Für einen Online-Händler, beziehungsweise Website-Betreiber generell, dürfte es wohl kaum etwas Schlimmeres geben, als wenn die eigene Seite nicht erreichbar ist. In einem solchen Fall sind die Nutzer schnell verärgert, verlieren das Interesse und die Werbeeinnahmen oder auch – im Fall eines Online-Shops – die Umsätze brechen ein. Doch wie Google Search Advocate John Müller laut t3n nun in den SEO Office Hours erklärt hat, drohen noch weitreichendere Folgen.

Demnach fallen Seiten, die „nur einige Tage“ nicht erreichbar sind, aus dem Google-Index und sind nicht mehr über die Suchmaschine zu finden. Müller wies darauf hin, bei einem geplanten kurzfristigen Ausfall der Seite einen 503-Code zu verwenden, der Google signalisiere, dass die Seite in Kürze wieder gecrawlt werden könne. Tritt derselbe Fehlercode allerdings mehrere Tage lang auf, gehe Google von einem dauerhaften Zustand aus und deindexiere die Seite.

Müller zufolge werden vor allem URL mit der größten Sichtbarkeit aus dem Index entfernt, da diese am häufigsten gecrawlt werden. Wird eine Seite, die deindexiert wurde, wieder live geschaltet, werde sie neu gecrawlt und wieder gerankt – allerdings gebe es keine Garantie, dass sie wieder die vorherige Sichtbarkeit erreicht. Bei geplanten Unerreichbarkeiten von Seiten gebe es keine Möglichkeit, Google vorzuwarnen. Ausfallzeiten sollten also so kurz wie möglich gehalten werden, um langfristigere negative Auswirkungen zu vermeiden.

Sparkassen wollen Krypto-Handel ermöglichen

Die Sparkassen wollen ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ermöglichen und arbeiten Medienberichten zufolge an einem entsprechenden Projekt, heißt es beim Spiegel. Demnach bereite derzeit ein Team beim IT-Dienstleister S-Payment das Konzept vor, Anfang nächsten Jahres müssen die Sparkassen-Gremien den Plan absegnen. 

Sparkassen-Kunden sollen den Plänen zufolge künftig direkt über ihre Girokonten Kryptowährungen kaufen. Damit erarbeiten sich die Banken auch einen Vorteil gegenüber den anderen Krypto-Anbietern, bei denen eine separate Identifikation nötig ist. Die Sparkassen nehmen zudem eine Vorreiterrolle in Deutschland ein: Die anderen großen Banken haben sich bisher nicht an das Thema Krypto-Handel gewagt. 

Einkauf per Sprachbefehl: Kunden bleiben skeptisch

Deutsche Kunden bleiben beim Einkaufen per Sprachbefehl, also über Amazons Alexa oder den Google Assistant, vorsichtig. Über 80 Prozent der Online-Kunden haben einer Studie der Unternehmensberatung GetApp zufolge noch nie etwas über einen Sprachassistenten bestellt, berichtet die Internet World

Das liegt vor allem an der mangelnden Infrastruktur: 41 Prozent der Befragten, die noch nicht per Sprachbefehl eingekauft haben, besitzen demnach kein entsprechendes Endgerät wie etwa ein Amazon Echo-Gerät. 21 Prozent gaben zudem an, dass sie nicht wussten, dass ein Einkauf per Sprachbefehl möglich ist, weitere 21 Prozent hatten Angst davor, falsche Ware geliefert zu bekommen. Und: grundsätzlich stört sich knapp jeder Zweite daran, die Ware beim Kauf nicht sehen zu können.

Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in unseren Multimedia-Formaten, dem OHN Podcast und unseren YouTube-Videos.

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