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Warum Onlinehändler an Googles Produktsuche nicht mehr vorbeikommen

Veröffentlicht: 07.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 07.03.2013

ShoppingEin wichtiges Instrument von Schnäppchenjägern im Internet sind Preisvergleiche. Das hat auch Google vor geraumer Zeit erkannt und mit der „Google Produktsuche“ (ehemals Froogle, Google Base, Google Shopping) eine eigene, für Käufer und Verkäufer kostenlose Produktsuchmaschine im Programm. Die spielte lange keine große Rolle am deutschen Markt, doch seit 2010 werden dort gelistete Produkte in den Ergebnissen der organischen Google-Suche (SERP) gezeigt. Grund genug für Onlinehändler, näher über eine Listung bei Google nachzudenken. Bis vor einigen Monaten stießen Online-Shopper höchstens per Zufall auf Googles Shopping-Portal und fanden dann oft vergleichsweise wenig oder weniger attraktive Angebote als bei der Konkurrenz.

Die Platzhirsche der deutschen Online-Shops, etwa im Bereich der Unterhaltungselektronik, waren dort nicht zu finden, sondern setzten auf die großen und etablierten Preisvergleichsportale.

Google hat zwischenzeitlich reagiert und präsentiert Produkte aus der Google Produktsuche als Ergebnis einer Google-Suche – so, wie es auch mit Bildern, (Youtube-)Videos und Google Maps der Fall ist. In der Folge häufen sich die Empfehlungen, als Shop-Betreiber die eigenen Produkte auch in Googles Shopping-Dienst listen zu lassen. Die zwei wichtigsten Argumente für die Betreiber von Onlineshops: Der Eintrag in die Google Produktsuche ist (bislang) kostenlos und mit einer optimal gestalteten Produktseite erscheint man in den Google-Suchergebnissen, ohne dass der Suchende ein spezielles Shoppingportal ansteuern muss.

Einfache Anbindung, Sorgfalt bei der Optimierung

Google selbst empfiehlt die Produktsuche als eines von mehreren Maßnahmen, um die eigene Unternehmensseite attraktiver zu machen. Die Anmeldung erfolgt im Google Merchant Center, wo auch weitere Informationen für den Start bereit stehen. Kürzlich wurden zudem neue Richtlinien und Hinweise für teilnehmende Händler bereitgestellt – diese und weitere Hintergrundinformationen liefert Google im eigenen Blog zum Shopping-Dienst.

Grundsätzlich müssen Onlinehändler für die Listung keinen neuen Shop anlegen, sondern können nach der Registrierung bei Google vorhandene Produktdaten in gesammelter Form als XML- oder Textdatei in Googles Dienst einspeisen. Auch eine Anbindung an vorhandene Shopsysteme durch Zusatzmodule ist häufig schon möglich oder kann durch die Verwendung der Google-API für die eigenen Zwecke umgesetzt werden. Wie im herkömmlichen Onlineshop auch sollten die zu listenden Produkteinträge für das Erscheinen in den Suchergebnissen optimiert werden, wofür das Internet mit zahlreichen Anleitungen für die wichtigsten Parameter eine gute erste Quelle ist.

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