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Facebook: Keine Gebühr mehr für unbeabsichtigte Klicks auf Anzeigen

Veröffentlicht: 09.08.2017 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 09.08.2017 | Gelesen: 1870 mal

Unbeabsichtigte Klicks auf Werbeanzeigen will Facebook in Zukunft nicht mehr in Rechnung stellen. Das soziale Netzwerk will damit einen Mehrwert sowohl für die User als auch für die Anzeigenschalter bieten.

Facebook for Business
© IB Photography / shutterstock.com

Werbung, die plötzlich aufpoppt und unbeabsichtigt geklickt wird, stellt nicht nur für die User ein Ärgernis da. Auch die Anzeigenschalter können durch solche Klicks eine Menge Geld verlieren und den Wert ihrer Kampagne deutlich herunterstufen. Facebook will dagegen jetzt vorgehen und plant, in Zukunft keine Gebühr mehr für Klicks zu verlangen, die augenscheinlich aus Versehen passiert sind. Das wurde von Brett Vogel, Product Marketing Manager bei Facebook, in einem Blogeintrag bestätigt. „Solche Anzeigen bieten weder für User noch für Unternehmen einen Mehrwert“, schreibt er dazu.

Abbruchrate als Hinweis auf unbeabsichtigte Klicks

Um zu bestimmen, welche Klicks beabsichtigt und welche unbeabsichtigt geschehen, will sich Facebook in Zukunft die Abbruchrate genauer anschauen. Verlassen User nach weniger als zwei Sekunden die Landingpage wieder, kann davon ausgegangen werden, dass eine Anzeige aus Versehen angeklickt wurde. Diese wird vom Netzwerk in Zukunft nicht mehr gezählt. Facebook arbeitet aktuell an verschiedenen Wegen, um diese Art von Klicks zu reduzieren.

Werbeanzeigen, die falsch umgesetzt wurden, bieten dem User keinen echten Mehrwert. Wenn Facebook in Zukunft Unregelmäßigkeiten in einer bestimmten Anzeige entdeckt, beispielsweise durch überdimensionale Klickraten, pausiert Facebook die entsprechenden Anzeigen und benachrichtigt den Urheber, damit dieser mögliche Fehler beheben kann. Zusätzlich wurden die Richtlinien hinsichtlich Werbeanzeigen um ein paar Beispiele für erfolgreiche Anzeigen erweitert.

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