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Video-Website-Cards: Neues Werbeformat auf Twitter

Veröffentlicht: 18.10.2017 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 18.10.2017

Mit den Video-Website-Cards können Marken ab sofort ein neues Werbeformat auf Twitter nutzen. Die Video-Werbung soll mit einer hohen Click-Through-Rate punkten.

Twitter

© PiXXart / Shutterstock.com

Twitter bietet Unternehmen eine neue Möglichkeit, Video-Werbung zu schalten. Die Video-Website-Cards sollen Marken dabei helfen, ihren Website-Traffic zu erhöhen. Es handele sich laut Twitter um ein „kreatives Format, das die Kraft von Videos mit der Möglichkeit kombiniert, Nutzer auf eine Website zu lenken, wo sie mehr erfahren oder konkrete Handlungen vornehmen können“, zitiert T3n die offizielle Mitteilung des Dienstes. Das Video-Werbeformat, das sich bis jetzt in der Betaphase befand, ist ab sofort für alle Advertiser verfügbar.

Doppelt so hohe Click-Through-Rate

Zu den Video-Website-Cards gehören ein automatisch abspielbares Video, eine anpassbare Überschrift und die Ziel-URL. Vom Autostart geplagte Nutzer können beruhigt sein: Der Sound wird erst beim Anklicken des Videos abgespielt. Dann werden auch eine größere Darstellung und die Vorschau der hinterlegten Ziel-URL angezeigt. Das neue Format sei vor allem für die Werbeziele Website-Klicks, Video-Ansichten und Markenbekanntheit interessant und lässt sich entsprechend optimieren: So können Advertiser die Video-Anzeige etwa auf Views optimieren, um die Bekanntheit zu steigern, oder auf Website-Klicks ausrichten, um die Conversion Rate anzukurbeln.

Nach Angaben von Twitter scheint das auch ganz gut zu funktionieren. In der Beta-Phase erzielten die Video-Website-Cards doppelt so hohe Click-Through-Rates wie andere mobile Video-Werbeformate, sagt das Unternehmen. Zu den Beta-Testern gehörte unter anderem die Bank of America, die mit der Video-Werbung die Funktionen ihrer mobilen Banking-App vorstellte.

 

Video-Website-Cards twitter

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Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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