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Facebook unterteilt seine Nutzer in soziale Klassen

Veröffentlicht: 05.02.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 15.02.2018 | Gelesen: 2520 mal

Facebook sammelt und sammelt und sammelt. Kein Wunder, denn Daten spielen im Geschäftsbetrieb des Unternehmens eine wichtige Rolle. Die gesammelten Informationen nutzt Facebook unter anderem auch dazu, seine Nutzer in verschiedene Gruppen einzuteilen.

Menschen auf einer Waage
© Ollyy – shutterstock.com

Mit den Daten seiner Nutzer verdient Facebook jede Menge Geld. Zum Beispiel, indem Werbung zielgruppengerecht und sehr passgenau ausgespielt wird. Dabei sind die gesammelten Informationsberge so gewaltig und aussagekräftig, dass Facebook in der Lage ist, seine Mitglieder in soziale Klassen zu unterteilen.

Ein entsprechendes Patent, welches das Unternehmen bereits im Juli 2016 eingereicht haben soll, belegt diese Klassifizierung: Laut Futurezone teilt Facebook dabei seine Nutzer in die Gruppen „Arbeiterklasse“, „Mittelschicht“ sowie „Oberschicht“ ein, wobei diese Einteilung sowohl ein Verweis auf das Einkommen als auch auf die soziale Schicht ist, in der sich der Nutzer wahrscheinlich bewegt.

Häuser, Reisen und Co: Alle Daten werden gesammelt

Um die genannte Kategorisierung vornehmen zu können, stütze sich Facebook auf verschiedene Faktoren und Informationen, die anhand eines sogenannten „Entscheidungsbaums“ getroffen werden können. Dabei spiele beispielsweise das Alter der Nutzer eine Rolle. Auch die Zahl der verwendeten Endgeräte könne mit Blick auf das jeweilige Alter nähere Einblicke geben.

Hinzu treten Informationen, die Aussagen über den Besitz und/oder die Bildung des Nutzers zulassen: Zum Beispiel, ob er ein Haus besitzt, wo sich – im Fall der Fälle – dieses Haus befindet, welche Orte der User schon bereist hat oder welche Abschlüsse oder Ausbildungen er vorweisen kann. „Die gesammelten Daten dürften wohl in erster Linie dazu ausgewertet werden, um den Anwendern möglichst passende Werbung auszuspielen“, schreibt Futurezone.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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