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Pinterest Product Pins: So will das Netzwerk zum Shoppen verführen

Veröffentlicht: 18.10.2018 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 18.10.2018

Bisher konnten Pinterest-Nutzer über die Funktion „Shop the Look“ einkaufen: Diese zeigt in dem Pin den jeweiligen Händler an. Jetzt will Pinterest mit den neuen so genannten Product Pins das Online-Shopping optimieren und macht in den Bereichen Style und Wohnen auch Kaufvorschläge. 

Pinterest-Nutzer
© Twin Design / shutterstock.com 

Die Nutzer sehen in den Product Pins dann den Preis und die Verfügbarkeit des Produktes, können von dort direkt auf die Händlerseite weiterklicken und bestellen. Die Infos werden in Echtzeit aktualisiert, heißt es von Pinterest. Die Product Pins sollen die bisherigen Buyable Pins ersetzen. Laut Pinterest konnte das neue Format in Tests rund 40 Prozent mehr Klicks auf die Webshops einfahren. Jetzt sollen die neuen Product Pins die Conversions auf der Seite und damit die Monetarisierung des Netzwerks erhöhen. 

Pinterest empfiehlt Nutzern Wohn- und Style-Produkte 

Außerdem erhalten die Pinterest-Nutzer jetzt in den Bereichen Style und Wohnen via Pins Vorschläge zu anderen Produkten und Marken, die dem persönlichen Geschmack entsprechen sollen. Die Product Pins kommen in den mobilen Apps als auch auf pinterest.com. Die Shopping-Empfehlungen sind bislang nur in den USA zu sehen, sollen aber weltweit ausgerollt werden. 

Pinterest, gegründet 2010, soll mittlerweile laut internetworld.de mit einem Unternehmenswert von 12,3 Milliarden US-Dollar zu den Top-10 der digitalen StartUps gehören. Mit rund 250 Millionen monatlichen Nutzern ist Pinterest längst auch für Werbetreibende interessant. Dabei muss sich Pinterest oft mit Instagram messen. 

Die Huffington Post hat die Shopping-Funktionen der beiden sozialen Netzwerke verglichen. Auf Instagram können die Unternehmen bei einem Post etwa bis zu fünf Produkte markieren, die Nutzer kommen beim Anklicken auf den Online-Shop des Anbieters. Bei der bisherigen „Shop the Look“-Funktion auf Pinterest mussten Nutzer etwas mehr klicken, um direkt einkaufen zu können. Mit den neuen und bequemeren Product Pins könnte Pinterest jetzt einen entscheidenden Vorteil gewinnen. 

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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