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Fünf Tipps für erfolgreiche AdWords-Kampagnen im Ausland

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 06.03.2013

Wer seine Adwords-Werbung für das Ausland optimieren möchte, der steht vor einigen Herausforderungen. Die sind zum einen sprachlicher Natur, zum anderen geht es aber vor allem darum, den ausländischen Markt auszukundschaften und die Rahmenbedingungen für die Werbemaßnahmen auszuloten.

Tipp 1: Warum in die Ferne schweifen?

So profan es klingt, aber zunächst einmal sollte man sich die Frage stellen, warum man eigentlich eine Adwords-Kampagne im Ausland starten will. Der asiatische, arabische oder afrikanische Markt ist sicherlich interessant, aber auch für Sie? Bevor es überhaupt darum geht, die Konkurrenz im Ausland ausfindig zu machen, stellt sich die Frage, ob und wie man selbst in den Markt vordringen kann. Wie sieht es mit dem Alleinstellungsmerkmal vor Ort aus? Wie sind die Lieferbedingungen? Und so weiter. Der beste Grund, Adwords für das Ausland zu optimieren, ist aber ganz klar der, dass man mit Adwords schnell und gezielt einsteigen kann, SEO für das Ausland ist da wesentlich schwieriger und unberechenbarer.

Tipp 2: 90% Aufmerksamkeit auf das Keyword-Set

Außer Sie kennen sich bestens in der Fremdsprache aus, für die Sie Adwords optimieren wollen, sollten Sie sehr genau darauf achten, ob die Übersetzung Ihres Keyword-Sets in der fremden Sprache immer noch Sinn macht. Vertrauen Sie dabei niemals auf Computer-Übersetzungen und suchen Sie Rat bei Muttersprachlern.

Tipp 3: Achten Sie auf die Landingpages!

Wenn die Keywords passend sind, aber die Landingpage nicht, dann verbrennen Sie ebenfalls unnötig Geld. Daher sollten die Muttersprachler unbedingt auch ein Auge auf Ihre Landingpages werfen. Zudem ist hier vielleicht sogar ein länderspezifisches Design notwendig. Vergleichen Sie dafür ruhig einmal im Vorfeld Ihre Site mit Sites aus dem Zielland. Eine Agentur aus dem Zielland könnte ebenfalls hilfreich sein.

Tipp 4: Vorsicht vor Klickbetrug

Auch wenn Google mittlerweile recht gute Methoden entwickelt hat, um Klickbetrug aufzudecken, so sollten Sie dennoch wachsam bleiben. Checken Sie regelmäßig Impressions, Klickraten und Conversions. Achten Sie dabei auf Unregelmäßigkeiten oder nicht nachvollziehbare Peaks, um Ihre Adwords zu optimieren.

Tipp 5: Kontinuierliche Optimierung ist der Schlüssel

Fremdsprachige AdWords zu optimieren, bedeutet deutlich mehr Aufwand im Vergleich zu deutschen Kampagnen. Eine fremdsprachige Kampagne zu erstellen, nur um dabei zu sein, ist zum Scheitern verurteilt. Jedes Land hat seine Eigenheiten und Sie werden sehr bald merken, welche das sind. Dieses Know-how hilft Ihnen dann später, wenn Sie mit weiteren Kampagnen oder anderen Kanälen im Zielland aktiv werden.

Übrigens: Mit dem Google Global Market Finder und dem Google Global Advertiser stehen zwei kostenlose Tools zur Verfügung, um die Zielmärkte etwas besser kennenzulernen.

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