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Suchmaschinenoptimierung selbst gemacht – Teil 3

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 07.03.2013

Der dritte Teil unserer Serie zur Suchmaschinenoptimierung räumt zunächst mit dem SEO-Märchen auf, dass man nicht auf andere Seiten verlinken sollte, weil das schlecht für den eigenen Page Rank ist. Dann geht es um Geotargeting und Schlagwortkanibalismus. Aber keine Angst, niemand wird dabei aufgefressen.

Viele Webseiten-Betreiber haben heute noch Skrupel davor, einen Link auf eine andere Seite zu setzen, weil sie immer noch glauben, das schade ihrem eigenen Page Rank. Zunächst einmal ist der Page Rank nicht das Nonplusultra und schon gar nicht das alles entscheidende Kriterium, um weit oben zu ranken. Und vor einem Link auf eine andere Website sollte auch niemand mehr Angst haben. Die Erklärung dazu ist einfach. Nehmen wir an, Sie betreiben einen Blog und sind damit Teil einer großen Web-Community, die sich mit genau Ihrem Thema beschäftigt.

Verlinkungen sind Ausdruck von Integration

Ihr Blog wird von vielen Gleichgesinnten besucht und auch Sie sind öfter auf Seiten zum gleichen Thema unterwegs. Jetzt wäre es doch sehr merkwürdig, wenn weder ihre Besucher Links auf andere Seiten setzen, die zum Thema sind, noch Sie selbst, oder? Diese Verlinkungen sind vielmehr Ausdruck dafür, dass Ihr Blog ein fester und wichtiger Bestandteil zu diesem speziellen Themengebiet ist. Auch Suchmaschinen erwarten beim Besuch der Website Links zu fremden Domains vorzufinden, externe Links gehören somit zu einem natürlichen Bild über eine Website dazu.

Kommen wir zum Geotargeting. Nehmen wir an, Sie betreiben eine Pizzeria in Hamburg, dann ist es für Sie enorm wichtig bei der Suche eines in Hamburg befindlichen Users nach einer Pizzeria gefunden zu werden. Und es könnte ebenso wichtig sein, von jemandem gefunden zu werden, der in Offenbach sitzt und für ein Klassentreffen in Hamburg eine Pizzeria sucht. Um dies zu gewährleisten, sollten Sie sich zunächst einmal einen Google Places Eintrag erstellen. Und dann ist es von Vorteil, wenn die Adresse Ihrer Pizzeria auf jeder Seite zu finden ist.

Schlagwortkanibalismus

Der letzte Abschnitt im dritten Teil der SEO-Serie soll dem Thema Schlagwortkanibalismus (Keyword Cannibalization) gewidmet sein. Was ist Schlagwortkanibalismus? Schlagwortkanibalismus meint, dass mehrere Unterseiten einer Website dasselbe Keyword im Title-Tag stehen haben. Wie kommt es dazu? Nehmen wir an, Sie verkaufen Schlitten. Dann taucht das Wort Schlitten möglicherweise in 90 Prozent aller Seiten im Titel auf – wenn auch in Kombination mit anderen Begriffen. Nun weiß die Suchmaschine nicht, welche Ihrer Seiten wirklich relevant ist für dieses Keyword.

Eine Möglichkeit, der Suchmaschine bei der Auswahl zu helfen, ist per 301-Weiterleitungen auf diese Seite zu verweisen. Bei dieser Variante sehen auch Ihre Nutzer nur noch die eine ausgewählte Seite. Eine andere Option bietet der „Canonical Link“, mit dem Sie Crawler auf die relevantere Seite hinweisen, die verweisenden Webseiten jedoch für den User erreichbar bleiben. Betrachten Sie alle Seiten, die zu diesem Keyword in Konkurrenz stehen und entscheiden Sie dann, welche die beste Suchergebnisseite zu diesem Keyword ist, die Sie zu bieten haben. Eine weitere Möglichkeit ist, ähnliche Seiten inhaltlich so zu spezialisieren, dass Google diese einem anderen Keyword zuordnet.

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