Twitter steigt mit Buy-Button in den Online-Handel ein

Veröffentlicht: 09.09.2014 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 08.01.2015

Nach vielen Spekulationen, hat es sich nun bestätigt: Twitter hat den Online-Handel für sich entdeckt und führt einen Buy-Button ein. Damit sollen Nutzer künftig ihre digitalen Einkäufe auch innerhalb des sozialen Netzwerks tätigen können. Ein Schritt, der mit Blick in die Zukunft wohl einigen Erfolg versprechen und die Umsätze des US-Unternehmens in die Höhe treiben dürfte.

Twitter Schriftzug

(Bildquelle Twitter: Scott Beale via Flickr.com, ohne Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)

Der Buy-Button steht in den Startlöchern

„Ab heute testen wir eine neue Möglichkeit für euch, Produkte auf Twitter zu entdecken und zu kaufen.“ – Mit dieser Ankündigung trat das Soziale Netzwerk am gestrigen Montag an seine Nutzer heran und offenbarte die neuesten Strategien im Hause Twitter. Das Unternehmen finalisiert mit dem Buy-Button (zu deutsch: die „Kaufen“-Schaltfläche) den Einstieg in den Online-Handel.

Twitter selbst bezeichnet die Einführung als Schritt, der eine erweiterte Funktionalität in das Netzwerk bringt, um einfach und bequem mobil einkaufen zu können und dabei zudem Spaß zu haben. Vorerst sind die Tests auf eine kleine Zahl US-amerikanischer Android- und iOS-Nutzer begrenzt. Doch im Laufe der Zeit sollen immer mehr User den Buy-Button ausprobieren und somit in die Shopping-Welt von Twitter eintauchen können. Für Händler fungiert der Buy-Button sozusagen als ein neuer Vertriebskanal: Mit seiner Hilfe sollen sie in der Lage sein, die Beziehung mit ihren Kunden in Verkäufe umzuwandeln.

Twitter: Mit Stars und Sternchen zum Buy-Button-Erfolg

Mit dem Buy-Button sollen vor allem spezielle Sonderangebote und exklusive Produkte unter die Twitter-Nutzer gebracht werden. Interessiert sich ein Verbraucher für ein Produkt, klickt er auf die Schaltfläche und erfährt in einem zweiten Schritt weitere Artikelinformationen, den Preis sowie die Versand- und Zahlungsbedingungen.

Für die nötige Aufmerksamkeit und den nötigen Erfolg sollen im Übrigen Kooperationen mit verschiedenen Marken und Künstler sorgen. Twitter nennt zum Start bekannte Namen wie Burberry, Eminem, Keith Urban, Pharrell oder auch Paramore, die am neuen Dienst teilhaben. Auch hier soll in den kommenden Wochen und Monaten eine Erweiterung erfolgen.

 

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