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Der frühe Vogel

Apple Pay übertrifft die Erwartungen der Banken

Veröffentlicht: 15.01.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 15.01.2019 | Gelesen: 1910 mal
Apple Pay Logo auf einem iPhone

Lange wurde der Start von Apple Pay in Deutschland erwartet, nun wird deutlich, dass der mobile Payment-Dienst bei den Kunden offenbar gut ankommt: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, zeigen sich die Banken mehr als zufrieden mit der Markteinführung von Apple Pay vor einem Monat und sprechen von hunderttausenden registrierten Geräten. Genaue Zahlen wird es wohl nicht geben, da der US-Konzern den Banken untersagt, diese Daten mitzuteilen.

Bei der Comdirect sei die Zahl der Registrierungen „bereits am ersten Tag in den fünfstelligen Bereich“ geschossen, heißt es in dem Bericht. Die Erwartungen in der Quickborner Zentrale seien damit übertroffen worden. Mittlerweile nähere man sich bei der Bank dem sechsstelligen Bereich. Geht man von drei Geräten pro Person aus, wären das 30.000 Anmeldungen. Da es sich bei Comdirect um nur eine von vielen Partner-Banken handelt, dürfte die Nutzerzahl entsprechend höher sein.

Die Deutsche Bank verzeichnete ebenfalls ein Wachstum: Der Kreditkartenbestand ist seit dem Start von Apple Pay um sieben Prozent gewachsen. Die Karte ist nötig, damit Kunden Apple Pay nutzen können. Die Hypovereinsbank sehe ein „wesentlich größeres Interesse als bei anderen Produkteinführungen“.

Wie sehr die Kunden Apple Pay nutzen, zeigt sich auch in ihren Ausgaben: Bei Comdirect lag der durchschnittliche Monatsbetrag eines Apple-Pay-Nutzers im Dezember bei 225 Euro, mit einer normalen Visa-Kartenzahlung waren es bisher lediglich 96 Euro.

ProSiebenSat.1 stockt kräftig bei Aroundhome auf

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat seine Anteile an der Online-Plattform Aroundhome, die bis Anfang dieses Jahres noch unter dem Namen Käuferportal firmierte, deutlich aufgestockt. ProSiebenSat.1, das über seine Tochter NuCom an dem Unternehmen beteiligt ist, hat seine Anteile laut Gründerszene von 42 auf 94 Prozent erhöht. Wie viel in diesem Zuge investiert wurde, wurde nicht mitgeteilt – die Plattform sei nun aber mit 140 Millionen Euro bewertet.

Kartendienst Here kooperiert mit Amazon

Der Kartendienst Here hat eine Zusammenarbeit mit Amazon gestartet. Wie die Internet World berichtet, wollen beide Unternehmen an einer neuen Navigationslösung auf Basis von Alexa Auto arbeiten. Die neue Lösung soll fester Bestandteil von „Here Navigation On-Demand“ werden und Autoherstellern damit eine vollständige Navigation samt Sprachsteuerung bieten.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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