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Der frühe Vogel

Online-Bezahldienste auch beim Lieferdienst besonders beliebt

Veröffentlicht: 12.02.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 12.02.2019 | Gelesen: 1264 mal
Gelieferte Pizza wird aufgeteilt

Die Deutschen gelten zwar gemeinhin als feste Anhänger des Bargelds, aber beim Lieferdienst nutzen die Kunden mittlerweile vorwiegend Online-Bezahlsysteme. Das hat eine Analyse von Pizza.de ergeben. Wie das Unternehmen erklärt, wurden dafür Bestellungen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 in ganz Deutschland untersucht.

Knapp die Hälfte der Bestellungen (46 Prozent) wurde demnach per PayPal bezahlt. Knapp dahinter liegt das Bargeld: 45 Prozent aller Bestellungen wurden der Pizza.de-Analyse zufolge bar beglichen. Auf dem dritten, aber deutlich abgeschlageneren Platz, kommen die Sofortüberweisung und die Kreditkarte mit je vier Prozent. Und nur ein Prozent der Bestellungen wurde per EC-Karte bezahlt.

Vor allem in Rheinland-Pfalz, Berlin und Sachsen zahlten die Kunden vorwiegend per PayPal. In Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachen, Bremen, Hamburg und Thüringen wird dagegen noch am liebsten Bargeld in die Hand genommen.

Cathy Hummels will eine Frauenzeitschrift sein

Die Influencerin Cathy Hummels muss sich derzeit vor Gericht verantworten. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte Hummels abgemahnt, weil sie in gut einem Dutzend ihrer Beiträge Marken genannt und deren Webseiten verlinkt hatte, die Beiträge aber nicht als Werbung gekennzeichnet waren. Die Vorsitzende Richterin Monika Rhein machte laut Spiegel Online nun am ersten Prozesstag deutlich, dass sie der Argumentation des VSW nicht ganz folge. 

Traditionelle Medien können in redaktionellen Beiträgen Produkte nennen, ohne dass es als unerlaubte Werbung gilt, so Rhein. „Haben Sie schon mal Brigitte Online gelesen? Da gibt’s Verlinkungen ohne Ende“, so die Richterin. Ein Argument, das Hummels dankbar annahm: „So sehe ich mich, als Frauenzeitschrift“, erklärte sie nach der Verhandlung. Die Vorsitzende Richterin machte zudem klar, dass den 465.000 Followern von Hummels klar sei, dass es sich bei ihrem Instagram-Account nicht um einen privaten, sondern einen kommerziellen Account handelt.

Xing will jetzt New Work heißen

Das Karriere-Netzwerk Xing will sich einen neuen Namen geben. Wie Reuters berichtet, wolle das Unternehmen sich in New Work umbenennen. Einen entsprechenden Vorschlag werde Xing den Aktionären auf der Hauptversammlung im Juni machen. „Durch die Umfirmierung machen wir New Work zur weithin sichtbaren Klammer um all unsere Aktivitäten“, so Thomas Vollmoeller, Chef des Netzwerks. Die Produktnamen Xing, Prescreen und InterNations sollen erhalten bleiben.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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