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Der frühe Vogel

Facebook startet offiziell seine eigene Kryptowährung „Libra“

Veröffentlicht: 19.06.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 19.06.2019
Facebook auf Handy

Nun ist es offiziell: Facebook startet ab 2020 mit einer eigenen Kryptowährung namens „Libra“ ein neues Bezahlsystem. Es handelt sich um eine globale digitale Währung, die etwa zunächst für internationale Überweisungen, also insbesondere für Transaktionen von verschiedenen Währungen, eingesetzt werden könne, heißt es seitens des Libra-Projekt-Managers David Marcus laut dem Spiegel. Langrifstig jedoch solle es zu einem „vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen“ werden. Libra-Überweisungen könnten direkt in WhatsApp oder dem Facebook-Messenger getätigt werden.

Verwaltet werden soll das Geld von einer Allianz, der sogenannten Libra Association. Anfang Mai suchte der Social-Media-Konzern zudem Partner für sein Vorhaben und konnte u. a. Visa, Mastercard, Paypal und Stripe dafür gewinnen. Um – vor allem angesichts anhaltender Kritik – in Sachen Datenschutz Sicherheit zu bieten, sollen Nutzer innerhalb des Systems unter Pseudoymen agieren können, Transaktionen würden keine Verbindung zur Identität der Nutzer in der realen Welt zulassen.  

Allerdings steht die Währung bereits in der Kritik: Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire forderte etwa eine Regulierung, staatliches Geld dürfe nicht durch eine Digitalwährung ersetzt werden. Die US-amerikanische, demokratische Abgeordnete Maxine Waters forderte, dass Facebook angesichts der „schwierigen Vergangenheit des Unternehmens“ zunächst pausieren, eine Untersuchung des Kongresses und der Aufsichtsbehörden wäre abzuwarten, meldete dazu Gründerszene mit Bezug auf einen CNBC-Bericht.

Börsengang: Alibaba strukturiert um

Alibaba will in Hongkong an die Börse gehen, hieß es vergangene Woche von Insidern. Dies solle ab dem dritten Quartal geschehen, berichtet Reuters mit Bezug auf Insider. Im Zuge dessen gibt es Umstrukturierungen im Unternehmen: Die Supermarktsparte Freshippo wird eine selbstständige Geschäftseinheit und es gibt eine Fusion von der Unternehmens-Software DingTalk und der Cloud-Einheit. Zudem wird Maggie Wu als Finanzchefin in Zukunft auch für strategische Zukäufe und Investitionen beaufsichtigen. Laut Konzernchef Daniel Zhang solle „die Umstrukturierung Innovationen sichern.“

Postbank erhöht Kontogebühren

Konten bei der Postbank werden teurer: Das Kreditinstitut teilte seinen fünf Millionen Privatkunden aktuell mit, dass sich bis zum 1. Oktober u. a. die Kosten für Girokonten erhöhen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Dies bedeute für Inhaber des „Postbank Giro Plus“ einen Zuwachs der Gebühren von 3,90 Euro auf nun 4,90 Euro. Einem Experten zufolge wäre die „Verlockung, kurzfristige Ertragsprobleme über Gebührenerhöhungen zu lösen“ hoch, weshalb andere Institute nachziehen könnten. Die Postbank äußerte dem Bericht zufolge, dass man mit sich mit der Erhöhung Wettbewerbern angepasst habe.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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