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Der frühe Vogel

ING Deutschland bietet Amazon-Händlern jetzt Kredite an

Veröffentlicht: 01.07.2020 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 01.07.2020
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Amazon ist mit der ING Deutschland eine Kooperation eingegangen. Händler des Marktplatzes können jetzt bei der Direktbank Kredite zwischen 10.000 und 750.000 Euro mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren beantragen und so das Wachstum des eigenen Unternehmens vorantreiben. „Unser Ziel ist es, etablierten Verkäufern zu helfen, ihr Geschäft auszubauen“, erklärt Felix Kristl, Country Manager Amazon Lending Germany laut dem Amazon Watchblog. „Mit dem frischen Kapital können die Unternehmen zum Beispiel Lagerbestände erhöhen, um die zusätzliche Nachfrage zu bedienen, neues Personal einstellen, den Betrieb finanzieren und weitere Kunden erreichen.“

Teilnahmeberechtigte Händler bekommen das Angebot der ING Deutschland direkt im Seller Central angezeigt, der Antrag selber kann über die Website des Geldinstituts gestellt werden. Amazon selber fungiert lediglich als Kreditvermittler. Nach Informationen der Direktbank können „etablierte Verkäufer mit Firmensitz in Deutschland“ einen Kredit beantragen, wenn diese bestimmte Kriterien erfüllen.

Facebook: Neue Ranking-Kriterien bei Nachrichten

Facebook hat am Ranking-Algorithmus für den News Feed geschraubt und wird Originalquellen künftig priorisieren. Das gab das Unternehmen jetzt selber bekannt. Gemäß den neuen Richtlinien wird ein Artikel, der am häufigsten als Originalquelle zitiert wird, im News Feed eine höhere Gewichtung haben und priorisiert angezeigt. Das neue Ranking wird vorerst nur bei englischsprachigen Berichten Anwendung finden, später auch bei anderen Sprachen, so t3n.

Die Änderung entstand auf Grundlage von Nutzer-Feedback und soll bereits länger in Planung gewesen sein. Mit der aktuellen Debatte rund um Hasskommentare und Fake News hat diese Anpassung nach Aussage von Facebook nichts zu tun. In dem Zusammenhang wurde jetzt außerdem bekannt, dass das soziale Netzwerk mehrere Hundert rechte Accounts und Gruppen gelöscht haben soll. Konkret handelt es sich dabei um Konten des rechtsextremen „Boogaloo“-Netzwerks, wie der Spiegel schreibt. Diese stuft Facebook ab sofort als „gefährliche Organisation“ ein und verbannt sie von ihrer Plattform.

Hackerangriff auf Foodora

Im Jahr 2016 kam es beim Lieferdienst Foodora zu einem Hackerangriff, im Mai dieses Jahres wurden die abgegriffenen Daten in einem Forum veröffentlicht. Betroffen sind nach Information von Golem rund 727.000 Kunden aus 14 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien. Die Hacker hatten laut der Plattform Zugriff auf sowohl Name, Adresse, Telefonnummer und Passwörter der Kunden als auch teilweise die exakten Standortdaten. Die Foodora-Eigentümerin Delivery Hero hat das Datenleck mittlerweile bestätigt.

Über die Autorin

Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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