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Ab Spätsommer

Sparkassen wollen Apple Pay mit der Girocard verknüpfen

Veröffentlicht: 15.07.2020 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 15.07.2020
Sparkassen-Logo

Die Sparkassen wollen ihren Kunden in Deutschland anbieten, für Zahlungen mit Apple Pay ihre Girocard nutzen zu können. Die Sparkassen sind dem Handelsblatt zufolge das erste Finanzinstitut, das den US-amerikanischen Bezahldienst mit der Girocard verknüpft. Der Schritt soll im Spätsommer vollzogen werden.

Bisher konnte Apple Pay nur in Verbindung mit einer Kredit- oder Debitkarte verwendet werden. Doch hierzulande erfreuen sich diese Karten nicht so großer Beliebtheit wie die Girocard. Durch den Schritt, Apple Pay mit der populärsten Karte zu verknüpfen, könnte der US-Bezahldienst nochmal an Schub gewinnen.

Die Sparkassen zögerten beim Apple-Pay-Start

Bei Apple Pay handelt es sich um einen mobilen Bezahldienst, bei dem Kunden mit ihrem iPhone oder der Apple Watch an der Ladenkasse wie mit einer kontaktlosen Karte zahlen können. Auch bei Online-Einkäufen kann der Dienst genutzt werden – sofern der Händler es natürlich anbietet. Um den Dienst einzurichten, ist bisher eine Kredit- oder Debitkarte notwendig.

Die Sparkassen positionieren sich mit dem Girocard-Vorstoß nun also als Pionier und dürften Apple Pay für zahlreiche weitere Kunden als Möglichkeit eröffnen. Dabei hatte das Finanzinsitut anfangs noch sehr zögerlich auf den US-amerikanischen Dienst reagiert: Während einige Banken schnell auf den Zug aufsprangen und die Deutsche Bank beispielsweise von übertroffenen Erwartungen berichtete, dauerte es einige Zeit, bis die Sparkassen zum Apple-Pay-Partner wurden. 

Betrugsrate „praktisch bei Null“

Die Zahlung mit Apple Pay gilt als besonders sicher: Die Nutzer müssen die Transaktionen per Face-ID oder den Fingerabdruck-Scanner freigeben. „Dadurch liegt die Betrugsrate nach übereinstimmenden Angaben von Apple und teilnehmenden Banken praktisch bei Null“, so das Handelsblatt. Zudem werden die tatsächlichen Nummern beim kontaktlosen Bezahlen nicht gespeichert, sondern eine Gerätenummer zugewiesen, verschlüsselt und sicher auf dem verwendeten Gerät gespeichert. Jede Transaktion werde mit einem einmaligen dynamischen Sicherheitscode autorisiert.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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