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Kurzmeldung

Klarna-Pläne: Weniger B2B, mehr Kunden-Fokus

Veröffentlicht: 22.07.2020 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 22.07.2020
Klarna auf Smartphone

Klarna gilt mit einer Unternehmensbewertung von über fünf Milliarden Euro als wertvollstes nicht-börsennotiertes Fintech Europas und ist einer der größten Zahlungsanbieter weltweit. Künftig will sich das Unternehmen aber neu ausrichten. Man wolle nicht nur als reiner B2B-Anbieter wahrgenommen werden, nicht nur PSP sein. „Wir wollen das erste sein, woran die Menschen denken, wenn es um Shopping geht“, erklärt DACH-Chef Robert Bueninck im Interview mit t3n.

Die Stärke des Unternehmens liege in der User-Experience und darum wolle man in Zukunft mehr nutzerzentrierte Produkte anbieten und letztlich zur Shopping-Plattform werden. Klarna steht als Zahlungsanbieter am Ende des Shopping-Erlebnisses, will aber auch am Anfang stehen, „indem wir unseren Kunden kontinuierlich Inspiration für Neues bieten“. Das Geschäft soll vom B2B- auf ein B2C-Modell umgestellt werden. Bueninck: „Mit Klarna wollen wir ein eigenes umfassendes Shopping-Ökosystem schaffen“.

Unkonkrete Pläne

Was das konkret heißt, lässt Bueninck offen. Noch in diesem Jahr sollen neue Produkte gelauncht werden, „die nächsten Meilensteine“ genommen werden. Noch ist der schwedische Anbieter von einer Shopping-Plattform weit entfernt. Es gibt auf der Webseite kleine Slots für Beauty- und Lifestyle-Produkte, außerdem werden Deals von Werbepartnern platziert. Darüber hinaus ist man etwa seit dem vergangenen Jahr auch im stationären Handel als Zahlungspartner aktiv und bietet eine eigene Kreditkarte. Ein echtes Ökosystem ist das allerdings noch nicht. Mit ausgefallenen Werbemaßnahmen sorgt Klarna aber bereits seit einiger Zeit auch über den B2B-Bereich hinaus für Aufsehen – die Werbespots des Unternehmens sind stets ein Hingucker.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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