Der frühe Vogel

PayPal kann Nutzerzahl in der Coronakrise deutlich erhöhen

Veröffentlicht: 24.02.2021 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 24.02.2021
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Der Online-Bezahldienst PayPal hat im vergangenen Jahr einen erheblichen Zuwachs an deutschen Kunden verzeichnet. Ende 2020 zählte der US-Dienst 29,1 Millionen Kunden in Deutschland, rund 3,5 Millionen mehr als noch im Jahr davor. Weltweit liegt die Zahl der aktiven Kundenkonten sogar bei stolzen 377 Millionen. PayPal spielt vor allem die Coronakrise und das gestiegene Online-Shopping in die Karten, was sich auch bei den Einnahmen deutlich erkennen lässt. Sowohl der Umsatz mit einem Plus von 22 Prozent als auch der Gewinn – von 2,5 Milliarden auf 4,2 Milliarden Dollar gewachsen – schossen im letzten Jahr steil nach oben, wie das Handelsblatt weiß.

Während die konkurrierenden Zahlungsdienstleister wie Adyen und Checkout.com ebenfalls von der Pandemie profitieren konnten, sieht es für den deutschen Anbieter Paydirekt nach wie vor düster aus. Laut einer Umfrage der Bundesbank aus dem vergangenen Herbst nach der beliebtesten Payment-Methode beim Online-Shopping spielt der Bezahldienst bei den deutschen Kunden keine Rolle. Zwar kommt Paydirekt auf 3,7 Millionen Registrierungen, wird aber kaum aktiv genutzt. Gewinner der Umfrage ist mit 44 Prozent PayPal, gefolgt vom Kauf per Rechnung und Überweisung mit 23 Prozent sowie der Kreditkarte mit 14 Prozent. 

Erst Denken, dann Tweeten-Funktion wird weiter getestet

Twitter will seine Nutzer zum überlegten Handeln auf der Social-Media-Plattform bewegen und weitet die Tests einer neuen Funktion aus. Bereits im Mai vergangenen Jahres ließ der Konzern User testweise ihre Tweets noch einmal genau lesen vor Veröffentlichung, um möglicherweise unbedachte Aussagen noch einmal zu überdenken. Nun wird die neue Funktion laut Caschys Blog auch für iOS-Geräte erprobt. Nutzer könnten in den kommenden Tagen also vor dem Absetzen eines Posts ein Pop-Up-Fenster mit einem entsprechenden Hinweis angezeigt bekommen.

Bitcoin stützt an der Börse ab

Schwere Zeiten für die Kryptowährungen. Sowohl Bitcoin als auch andere digitale Währungen erleben aktuell einen heftigen Dämpfer an der Börse. Nachdem die weltweit bekannteste Kryptowährung lange Zeit immer wieder neue Rekordwerte erreichte, ging der Börsenkurs nun um 20 Prozent nach unten und fiel zuletzt auf 45.300 US-Dollar. Grund dafür könnte das Verbot des Handels der Kryptoplattform Bitfinex sowie dessen Stablecoin Tether vom US-Staat New York sein, so das Manager Magazin. Dieser soll eine zentrale Rolle beim Aufblasen der Bitcoin-Blase gespielt haben, lautet der Vorwurf.

Über die Autorin

Corinna Flemming
Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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