Mobile Banking

Klarna startet Festgeldkonto in der App

Veröffentlicht: 26.01.2022 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 26.01.2022
Klarna

Der schwedische Payment-Anbieter Klarna bietet seinen Kunden eine neue Anlagemöglichkeit. Die Klarna-App wurde um ein Festgeldkonto erweitert. Das Sparkonto „Festgeld+“ kann ab sofort eröffnet werden und lässt sich direkt über die App verwalten. Man gehe mit diesem Angebot auf die Bedürfnisse der Konsumenten ein, erklärt das Unternehmen. Denn in der Corona-Pandemie seien die Sparquoten auf ein Rekordniveau gestiegen, während Banken immer weniger Zinsen böten und gleichzeitig Kontoführungsgebühren erheben.

Die Kontoeröffnung läuft direkt über die App. Kunden haben die Wahl zwischen vier Laufzeiten mit unterschiedlichen Jahreszinsen. Möglich sind Festgeldanlagen mit Laufzeiten von 12, 24, 36 oder 48 Monaten mit Jahreszinsen in Höhe von 0,5 Prozent, 0,85 Prozent, 1,05 Prozent bzw. 1,15 Prozent. Laut Klarna seien die Einlagen durch das schwedische Einlagensicherungssystem bis zu 100.000 Euro garantiert.

Neue Features 2022

Festgeld+ soll das erste von mehreren neuen Finanzmanagement-Features sein, die Klarna im Jahr 2022 launchen will. Die neuen Funktionen bauen direkt auf die Services auf, die Klarna im November 2021 mit dem Relaunch der App eingeführt hat. Klarna will die neue App als zentralen Anlaufpunkt für Online-Shopper positionieren. Statt mehrere Apps und Webseiten soll es Nutzern ermöglicht werden, alles über eine Anwendung durchzuführen. Einer vom Unternehmen durchgeführten Umfrage zufolge, würden sich 70 Prozent der Konsumenten eine zentrale App anstelle von mehreren Anwendungen wünschen.

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Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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