Der frühe Vogel

PayPal-Gebühren erhöht: So viel müssen Händler jetzt zahlen

Veröffentlicht: 02.08.2022 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 02.08.2022
PayPal auf einem Smartphone

PayPal hat wie angekündigt Transaktionsgebühren zum 1. August 2022 angehoben. Die Standardgebühr für Online-Zahlungen beispielsweise stieg von 2,49 Prozent plus eine Festgebühr von 35 Cent auf 2,99 Prozent plus eine Festgebühr von 39 Cent pro Transaktion. 

Die Gebührenerhöhung betrifft dabei nur Händler, die nicht bis zum 22. Juli zu PayPal Checkout gewechselt sind. Hier werden die Gebühren erst zum 1. August 2023 angepasst. Die Komplettlösung wurde erst im März dieses Jahres in Deutschland gestartet und ist der Nachfolger von PayPal Plus. Der Zahlungsanbieter erklärte, das erste Feedback zur neuen Lösung sei „überwiegend positiv“ und man sei „sehr zufrieden“.

Während die Standardgebühr erhöht wurde, hat PayPal die Struktur der Gebühren bei internationalen Zahlungen vereinfacht. Hier gibt es nur noch drei statt vier Länderbereiche: den Europäischen Wirtschaftsraum, Großbritannien und den Rest der Welt. Die USA und Kanada sind als eigenes Gebiet weggefallen. Die Gebühren für die Region „Rest der Welt“ wurden von 2,99 auf 1,99 Prozent gesenkt, die beiden anderen Bereiche bleiben unangetastet.

Die exakte Höhe der PayPal-Gebühren, die für Händler anfallen, richtet sich nach einigen Faktoren. Unter anderem spielt die Art der Transaktion beziehungsweise die gewählte Zahlungsart eine Rolle. Smart-Rechner.de stellt einen interaktiven Rechner zur Verfügung, mit dem PayPal-Nutzer und Händler die Kosten ermitteln können. 

TikTok ermöglicht Lebensmittelkauf über die Plattform

Britische Nutzer der Videoplattform TikTok können direkt über das Netzwerk Lebensmittel kaufen. Wie die Internet World berichtet, bieten verschiedene Kochbox-Anbieter ihre Produkte auf der Plattform an und können so auch exklusive Rabatte gewähren. 

Das Thema scheint sich großer Beliebtheit zu erfreuen: TikTok zufolge sollen Inhalte mit Lebensmitteln bereits über 26 Milliarden Views generiert haben. Die Plattform betrachtet die Möglichkeit, Lebensmittel direkt über den TikTok-Shop zu kaufen, als „logischen nächsten Schritt“. 

Lieferando Express: Neuer Bringdienst wird in Berlin getestet

Die Takeaway-Tochter Lieferando testet im Westen von Berlin einen neuen eigenen Lebensmittel-Bringdienst namens Lieferando Express. Die Lieferzeit soll 25 bis 35 Minuten betragen, im Angebot befinden sich nach Angaben von Supermarktblog „Artikel aus allen klassischen Supermarktkategorien“. 

Um die Lieferungen abzuwickeln, nutzt Lieferando einen eigenen Dark Store, bei dem es sich offenbar um eine ehemalige Logistikfläche von Wuplo handelt. Wuplo war im vergangenen Jahr in Berlin angetreten, um im schnell wachsenden Quick-Commerce-Geschäft mitzumischen – musste sich aber im Frühjahr dieses Jahres zurückziehen.

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Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in unseren Multimedia-Formaten, dem OHN Podcast und unseren YouTube-Videos.

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