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Allianz könnte mobilen Bezahldienst in Deutschland starten

Veröffentlicht: 19.06.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 19.06.2018

Steigt die Allianz hierzulande mit einem hauseigenen, mobilen Bezahldienst in den Markt ein? Schon möglich. Denn im Ausland testet der Versicherer gerade ein entsprechendes Angebot, das auch für den deutschen Markt attraktiv sein könnte.

Flagge des Versicherers Allianz
© Lutsenko_Oleksandr / Shutterstock.com

Die Allianz wappnet sich für einen Eintritt in den Payment-Markt und rückt dabei einen hauseigenen mobilen Bezahldienst in den Fokus. Und die Pläne scheinen schon recht konkret zu sein: Wie das Manager Magazin mit Verweis auf das Handelsblatt schreibt, erprobt der Versicherer auf dem italienischen Markt aktuell ein entsprechendes Angebot.

Allianz-App setzt auf sicheres Bezahlen und Treueprogramm

Grundlage für den mobilen Bezahldienst in eine kostenlose App, die die Allianz in Zusammenarbeit mit dem Kreditkarteninstitut Visa und dem Payment-Spezialisten Wirecard entwickelt hat. Mithilfe der App können Kunden ihre Einkäufe kontaktlos mit ihrem Smartphone bezahlen. Diese Zahlungen sind dabei versichert und erlauben es den Käufern zudem, an einem Treueprogramm teilzunehmen.

Die sogenannte Prime-App der Allianz soll zudem auf einer integrierten Sicherheitstechnologie fußen, die den Kunden das Zahlen ermöglicht, auch ohne dass sie sensiblen Kontodaten offenlegen müssen.

Bezahlservice der Allianz: Deutschland-Pläne noch in der Schwebe

Entsprechende Pläne für einen hauseigenen Bezahldienst hat auch der Allianz-Vorstandschef, Klaus-Peter Röhler, bestätigt: „Wir untersuchen gerade, ob wir mit Allianz Prime in Deutschland an den Start gehen sollen“, wird er zitiert. Ob tatsächlich ein Start am hiesigen Markt bevorsteht, ist zwar noch nicht endgültig entschieden, „aber es ist ein sehr innovativer Bezahlservice, der attraktiv für den deutschen Markt sein kann“, kommentierte Röhler weiter.

Mit einem Stamm von 20 Millionen Versicherungskunden in Deutschland hat das Unternehmen zumindest theoretisch schon eine gute Ausgangslage, um den neuen Service hierzulande herauszubringen. Zudem könnte die Allianz ihrer Digitalisierungsstrategie Rückenwind verleihen und sich entsprechend modern präsentieren.

Auch für die internen Strukturen der Allianz wäre ein solcher Dienst hilfreich, denn wie das Manager Magazin weiter schreibt, könnte der Versicherer mit den gewonnenen Daten über die Kunden auch passgenauere Versicherungsangebote vorschlagen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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